Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln

Heiße Küche

Am Mittwoch große Gewissheit, dass der Traum vom rezessiven Softlanding doch nur ein Wunschtraum gewesen ist und Verstehen lernen, der Neujustierung der Bank of Japan, die so ganz anders ausgefallen ist, als man spekulierte. Im Hinterkopf noch verhaftet, dass die EZB ja doch nur in 0,25% Schritten mindestens ab März hantieren möchte.

Gepaart mit dem Umstand, dass in luftigen Höhen derzeit nichts mehr da ist, was man spekulativ in Frage stellen könnte, führte dann zu diesem Donnerstag.

 

Dickes Zubrot zum hübsch anzusehenden Abrauschen der Indizes und kurzfristiger US Dollar-Stärke, EZB Mitglied Klaas Knot (Niederlande) spricht sich für weitere mehrfache Zinsschritte in der Stärke 0,5% aus. Von da an kannten die Kurse zunächst kein Halten mehr. Kleiner Einschub, warum eigentlich nimmt die Masse des Marktes jede Silbe aus dem Hause der EZB für bare Münze? Geht es um Äußerungen der Federal Reserve fühlen sich selbigen Adressen stets befähigt, es besser zu wissen und das Gegenteil behaupten zu dürfen.

Rettungsleine und Fullstop warfen dann am Nachmittag widersprüchlich und in dem Sinne dann doch wieder "positiv" reinkommende Wirtschaftsdaten aus den USA.

Trotz stärkerem Stellenabbau, wie zum Beispiel bei Microsoft - die Erstanträge für Arbeitslosenunterstützung fallen für den Monat Dezember niedriger aus als geschätzt, die fortlaufenden dafür aber höher. Ähnlich konfuses vom US-Häusermarkt. Vorschau der Anträge für Baugenehmigungen niedriger als erwartet. Dafür aber begonnene Bauprojekte höher als erwartet.  Also entweder eine Ansammlung an statistischen Taschenspielertricks oder in den USA baut man jetzt einfach ohne Genehmigung.

 

Das Wirrwarr an Daten und Sentiment passt zur besprochenen charttechnischen Phase - bevor der Motor abwürgt, stottert er halt. Daher gilt es gerade jetzt, ganz genau hinzuschauen, zwei Mal hinzuschauen und sich nicht aus dem Konzept bringen lassen.

 

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Film des Jahres | Podcast 02-2023

Was ist der sicherste Ort der Welt? Die Garage von Joe Biden...

 

 

Mittlerweile zum dritten Male tauchen urplötzlich geheime Regierungsdokumente in den Niederlassungen von Joe Biden auf. Die Gemengelage aus Brisanz, Ironie und Genialität dieses Vorganges ist das eine. Das wirklich Entscheidende ist die Frage, die derzeit keiner stellt. Obwohl sie so simpel, wie naheliegend ist. Daher ist sie auch noch unbeantwortet.

Alles in allem aber wirklich die Zutat für einen hervorragenden Blockbuster in 2023.

 

Auf der ganz anderen Seite haben wir Märkte, welche ihre Spekulation auf 'Peak Inflation' und die 'Federal Reserve irrt' kurzer Hand selbst zum finalen Ist-Zustand zementiert haben. Nicht ohne Grund lässt sich hier sagen, dieser Kinosaal kann sich glatt als die falsche Vorstellung erweisen. 

 

Was also tun, wenn unvollständige und durchweg politisch motivierte Nachrichten gereicht werden und die kurstreibende Phalanx des Marktes gebannt auf ihren eigenen Film schaut? Wer bleibt da als verlässliche und unbestechliche Quelle, um abzulesen, was wirklich gegeben ist?

Na selbstverständlich nur das EKG des Globus.

 

Zwar kann man darüber berichten und erzählen, man kann es aber auch bildlich zeigen und darstellen. Von daher heute dieser Podcast mal wieder als Videoclip.

 

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Billiger wirds nicht

Der US-CPI auf den die Märkte seit 4 Wochen fieberhaft hin handeln, wurde wie folgt vermeldet:

Core-CPI: 5,7%
CPI YoY: 6,5%
CPI Index: 296,797

Damit treffen Kern- und Inflationsrate exakt den Forecast. 

Somit klärt sich endlich der im letzten Podcast besprochene Nebel zumindest für die nächste kurzfristige Distanz - strategisch, wie charttechnisch. Auch der Titel verrät ja schon allerhand und den Rest dann aber nur für Mitglieder. 

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Datensätze überflüssig | Podcast 01-2023

Der erste Podcast im neuen Jahr. Typischerweise die Zeit, wo man gerne das Alte Revue passieren lässt und gerade finanzlastige Seiten ihre schönsten Glaskugeln präsentieren. 

Dafür ist hier und heute nicht die Zeit, denn hier ist man bei 'so ist es' und nicht bei 'ich wünsche mir'. Gewiss gibt es ein paar Punkte, welche das Jahr 2023 prägen werden und über die kann man auch sprechen. Für alles andere bedarf es des richtigen Zeitpunktes.

Fest steht zumindest, wie es auch der zurückliegende Freitag bewiesen hat. Nicht immer hat das deterministische Universum eines Newtons Vorhand. Hin und wieder gibt auch Henri Poincare den Ton an - das Doppelpendel grüßt freundlich.

 

Wenn Deutschland unter massenhaften impfinduziertem Krankheitsausfall leidet und es Fachkräftemangel tauft, stellt sich selbstverständlich die Frage, hat das Problem auch die USA? Antwort gratis: Ja, sie hat, nur nennen sie es ganz anders. Der offizielle Name dafür fiel letzten Freitag.

Wie, sie glauben in Deutschland gibt es keine Krankheitsausfälle, welche die segensreiche MRNA-Spritze zu verantworten hat? Fragen sie doch mal bei Porsche nach. Die versuchen das noch immer untern Teppich zu kehren. Kein Wunder, wenn man seine geschätzten Mitarbeiter gleich einem faschistoiden Räumkommando in die Spritze drangsalierte.

Aber von dem, was sich nicht aufhalten lässt, zu dem, was aktuell gegeben ist. Wer da nach der ersten Handelswoche meint, so ist es und so wird es, sollte besser doppelt genau hinschauen - auf die Daten und auf das, was wirklich ist.

 

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2022 – Bitte mehr vom Gleichen

Das Handelsjahr 2022 zusammengefasst:

 

 

In 2022 galt die Devise Indizes short, es galt weiterhin der Grundsatz US-Dollar long. Und einfacher hätten die Rezepte, um erfolgreich durch das Jahr zu kommen, auch nicht sein können. Die Kurs-Bilanz auf Jahresbasis:

DAX: -12,7%
NASDAQ: -33%
SP500: -20%
EUR/USD: -9%

In der Spitze erreichte der Euro zum Dollar sogar einen Verlust von 17%, der DAX ein Performance-Minus von 27% und der Dow stürzte um 22% von seinem diesjährigen Hoch in den Keller. Soweit die Auswertung der Jahresabschlusskurse. Sobald der Broker 2022 durchgerechnet hat, kann man auch auf dessen Abschluss blicken. Eine dreistellige prozentuale Performance lässt sich aber nicht vermeiden. Daher ja - bitte mehr vom Gleichen.

Während Vermögen und Prozente von Mainstream-Shareholder-Value sowie ESG-, Bio-, Robotik-, Techno-ESG- und Crypto-Schrott vorhersehbar dahin schmelzen, gibt es andere Dinge, die sprunghaft angestiegen sind.

Herzmuskelentzündungen, Thrombosen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, sowie kaputt geschossene Immunsysteme, die nicht mal mehr mit einem milden Winter fertig werden, so dass die "Experten" über die auch gestiegene Übersterblichkeitsrate rätseln. Sollen Betreffende doch noch ein wenig rätseln. Auch dieser Knoten platzt wie ein herbei gespritzter Gerinselklumpen und wird zur bitteren Erkenntnis werden.  

Darf man hier auch sagen: "Bitte mehr vom Gleichen"? Die Antwort muss sich ein jeder selber liefern.

Faktenreich, fundiert und vom gesunden Menschenverstand getrieben haben die zahlreichen Tyrannen und Blinddärme der Gesellschaft davor gewarnt. Auch als sie aus selbiger rausgeworfen worden sind. Zumindest befördert die Epoche das Verständnis, wie so etwas wie '33 und ff. passieren konnte. Sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, nicht blindlinks einer Herde und ihren Blendern und Scharlatanen folgen - es sind halt Plattitüden, die schon damals die wenigsten mit Rückgrat und Leben erfüllen konnten.

Ja, der Mensch ist zum Lernen fähig, allerdings auch zum Vergessen, Wiederholung tut scheinbar not.

 

Und beim Thema Lernen und Vergessen sind wir schon bei der Ukraine. Und nein, ich möchte nicht mehr Tote, noch mehr Geflüchtete - schon gar nicht hier bei uns, noch mehr Zerstörung, noch mehr Leid. Und gerade deshalb sollten uns die Abläufe in der Ukraine eine ganz wichtige Lehre sein.

Wenn wir es als Gesellschaft nicht schaffen, uns einer zu tiefst kriminell-korrupten politischen Obrigkeit zu entledigen, welche zu ihrer eigenen Bereicherung Massen verblendet und in die Irre leitet, nur um noch absurderen Ideologien und Gebietserweiterungen zu verfolgen, dann wird irgendwann ein anderer Staat gezwungen sein, uns hier den Krieg zu erklären. Weil er nicht mehr länger mit ansehen kann, wie die Konsequenzen eben dieses elitären Sumpfes die Existenz seiner Gesellschaft, seines Staates gefährden.

Zur Ära von Merkel wusste selbst der Staatsrundfunk noch, welch NAZI-verliebte korrupten Marionetten in Kiew an die Macht gekommen sind. Seit Biden das Zeitfenster gekommen sah, sie unter NATO-Schutz zu stellen, weiß es der Staatsfunk nicht mehr. Manchmal will man auch vergessen.

 

In Summe bleibt aber nicht zu vergessen, mit welchen Befürchtungen man in das Jahr 2022 gestartet ist und welche Arbeitspunkte damals zur Debatte standen und welche Wendungen und Entwicklungen das Ganze genommen hat. Und das nach diesem Jahr eben dem zitierten Staatsfunk und der Hure der Massenmedien nichts mehr, aber auch gar nichts mehr geblieben ist, was sie unter dem Vorwand 'krude Verschwörungstheorie' noch verschweigen oder falsch darstellen könnten, stimmt einen doch recht optimistisch.

 

Von daher, 2023 bitte mehr vom Gleichen. 

Alles Gute.

 


 

2022 Das Jahr der Fundamentals | Podcast 29-2022

Zu Weihnachten der DAX unter 14.000 und der NASDAQ unter 11.000. Marktteilnehmer, die angesichts solcher Kurswerte die bekannten Klagelieder mit den Titeln "Die Fed ruiniert die Märkte" oder "Keiner der Experten hat das vorausgesehen" anstimmen, sollten entweder die Auswahl ihre weisungsgebenden Experten überarbeiten. Oder sich endlich mal auf ihre 4 Buchstaben setzen und sich den fundamentalen Begebenheiten widmen.

Da hilft es auch nichts, wenn man warnend seiner Klientel eintrichtert, 2022 wäre ein Handelsjahr, in dem man zwingend Verstehen muss und nicht nur Vermuten darf. Solch Warnungen verhallen wertlos, gar ruinös, wenn man ein Jahr lang offenbart, eben es selbst nicht zu verstehen und die gleichen Fehler zyklisch punktgenau immer wieder begeht.

 

Kleine Wiederholung, aber sie passt so gut

 

An der Stelle ist der gemeine Kleinanleger mit einem Affen und 2 verschieden farbigen Dartpfeilen besser beraten. Den Affen vor Kurstafeln setzen und loswerfen lassen. Wo der rote Pfeil landet, diesen Wert long gehen. Wo der blaue landet, shorten. Eine bessere Performance als sie zum Beispiel die Vertreter der ESG-Sekte Blackrock oder ARK ablieferten, wäre nahezu garantiert. Großer Vorteil, der Affe mit dem Dartpfeil hätte nicht den gleichen Fehler mehrmals begangen. Unwissenheit ist manchmal doch ein Segen.

 

Gewiss ist das Jahr 2022 ein besonderes, auch ein exemplarisches. Nämlich das fundamentale Bedingungen und Faktoren am Ende jede spekulative Annahme, Wunschdenken und müsste ja so sein - schlagen. Und zwar enorm erfolgreich.

Bedingung: Man muss diese Fundamentals halt auch richtig identifizieren. Doch dafür gibt es einen Gradmesser - den Erfolg.

Und was für die Märkte, gilt auch fürs Politische. Im heutigen Podcast genauer, das Geopolitische und die Ukraine. Der Kampf um die Ukraine dauert jetzt mindestens 8 Jahre. Und sichtbar das die Aufdrösselung eine große Herausforderung darstellt. Dabei ist der Komplex in 8 Sätzen vollständig dekodiert. Inklusive Rolle Angela Merkel und wie dieser Krieg enden wird. 

Man muss nur bereit sein, verstehen zu wollen.

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Haruhiko Kuroda – Man of the Year

Die Bank of Japan hebt die Zinsen an, ohne die Zinsen anzuheben.

 

 

Da hat nicht nur Kuroda gut Lachen, auch die EURJPY Shorts freut es kräftig. Ob die chronischen 09 Uhr Dauerkäufer zu Frankfurt verstehen, was die neue +/- 0,5% JGB Range der Bank of Japan bedeutet? Falls nicht, werden sie es lernen.

Podcast folgt, von daher nur diese Grafik, als kleine Hausaufgabe zum selbst Durchdenken.

 

 

Kleine Justierung, große Wirkung

 

Und wem das jetzt immer noch zu kompliziert ist, ist hier vielleicht auch auf der ganz falschen Seite gelandet.