Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln

Globaler Pakt für Migration

Seit ein paar Tagen schiebt die Behauptungsschleuder wieder Überstunden und verbreitet wie gewohnt Angst und Schrecken im Internet des Interessierten.

Es geht um die UN-Erklärung zum Globalen Pakt für Migration.

Und auch mein bescheidener Redaktionstisch erhielt Anfragen zu dem Vorgang.

 

Leider muss man wieder einmal festhalten. Es werden viele wilde Behauptungen aufgestellt, blanker Unsinn verbreitet und mit Un- und Halbwissen in gefährlichster Art und Weise hantiert. Natürlich generieren sich die Verfasser solchen wertlosen Schundes im Brustton des Aufklärers. Hilft dennoch nichts, wenn man nur Dummes daher labbert - nicht wahr Herr Hadmut D?

Vielleicht sollte man endlich mal weniger auf dieses eine Thema Migration wie ein Junkie fixiert sein, dann würde man nicht so viele Sachen übersehen oder Äpfel glatt als Birnen deklarieren.

 

In den vorliegenden "aufklärerischen" Berichten geht es um einen ungeheuerlichen UN-Pakt zur angeblich verpflichtenden Aufnahme von halb Afrika oder was sich alles so auf der Flucht befindet.

Wie immer wird die Speerspitze dieses infamen Treibens Angela Merkel + Anhang zugebilligt. Und wer sich alternative Berichte zu diesem Global Pakt zu Gemüte führt, hört wahrscheinlich auch Aussagen über verpflichtende Kontingente zur Aufnahme von Migranten oder hört Wertungen wie "ein irreversibler Vorgang wegen völkerrechtlich bindenden Vertrag".

Wenn sie auf solche Aussagen stossen, können sie es gleich wieder wegklicken. Es ist der reinste intellektuelle Dunghaufen und zerbricht komplett an der faktischen Realität.

Hauptsache, man hat mal wieder Stimmung gemacht und die Gemüter schön aufgeheizt - die Anti-Merkel-Paranoia benötigt Nachschub. Denn was wäre schöner, als wenn die Straße Angela Merkel stürzt??

 

An der Stelle erneut die Warnung!

Man solle aufpassen, wessen politischen Kampf man eigentlich ausfechtet! Niemanden käme ein Sturz der Bundesregierung lieber als dem linken Pack!

 

Und jetzt mal zu dem, worum es beim Global Compact of Migration wirklich geht und was eigentlich nur drin steht.

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Bayernwahl – Links unterliegt deutlichst

Die versammelte deutsche Journalisten- und Autorenschaft hat doch komplett einen Schuss in der Birne!

Den größten Quark über das Ergebnis der Bayernwahl daher dichten und sich dann beschweren, dass man als links versiffte Propagandhuren und Lügenpresse beschimpft wird...

 

In den Redaktionsstuben des betreuten Schreibens feiert man den phönixgleichen Aufstieg der Grünen, obwohl ihnen die erreichte Punktzahl gar nichts nützt. Und gleichzeitig versucht man, glauben zu machen, dass dies alles enttäuschten EX-CSUlern zu verdanken ist. Die nüchterne und ideologiefreie Analyse der Zahlen offenbart aber ein anderes Ergebnis.

 

Die Schlagzeilen müssten eigentlich lauten:

SPD Genossen wechseln von Rot auf Grün

Bayern stimmt mehrheitlich für Konservativ

Rotes Lager versenkt

 

Für den gemeinsamen Kenntnisstand - das Wahlergebnis mit Zuwachs zum Vorjahr von den hochgeschätzten Statista-Kollegen:

 

Infografik: So hat Bayern gewählt | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Teilt man das Ergebnis 2018 ganz puristisch in Schwarz und Weiß auf; genauer in Schwarz und Rot - also in Gut gegen Böse, stellt man folgendes fest. Die rein konservativ ausgerichtete Wählerschaft erreicht geschlagene 59% und somit 134 der möglichen 205 Sitze im Landtag. Nimmt man die Bude vom politischen Mode-Gockel Christian Lindner noch dazu, trotz seines gedanklichen Flitzes einer Regenbogen-Koalition, dann würde der konservative Block sogar auf 64,1% oder 145 Sitze kommen.

Das rote Lager inklusive dem Schnittlauch (außen grün, innen hohl) kommt gerade mal auf politisch gestaltungsfähige 27,2% oder 60 Sitze. Der Einzug der Kommunisten ist erneut erfolgreich abgewehrt worden.

Nur anhand der Zahlen stellt sich schon wieder wie beim Maaßen-Kompromiss die Frage, warum haben die populistischen Meinungsverzerrer eigentlich Grund zur Freude? Scheinbar ist es ähnlich wie in den letzten Tagen des Dritten Reiches. Auf jede verlorene Schlacht erfolgt eine Kannonade an Meldungen über den baldigen Endsieg.

Und so feiert man das hässliche Grün und übersieht scheinbar, dass die AFD mal eben aus dem Stand 10,2% geholt hat und damit im Zuwachs die stärkste Kraft war und selbst das Partei-Pack des rotkopfigen Schwafel-Anton Hofreiter locker überflügelte.

Richtig hässlich wird es bei der SPD, nur noch 9,7% und damit fast 30% von der CSU entfernt. Der marxistische Gleichschalt- und Planwirtschaftsbesen namens Natascha Kohnen kann zurück in den Schrank gestellt werden. Das Abkupfern von Lindners Werbeagentur war vollkommen sinnlos. Und gerade in der bayerischen Landeshauptstadt mit dem Thema Wohnungsnot und Mieten punkten zu wollen, ist schon mehr als stark geisteskrank. Die Niederlage also verdient.

In München stellt die SPD seit gefühlt 100 Jahren die Rathausspitze. Hat also fortwährend Wohnungsbau-Mißwirtschaft und Verzerrung zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt über Jahrzehnte fleißigst begleitet und befördert. Und meint jetzt tatsächlich, wo die Zustände atemberaubend katastrophal geworden sind, plötzlich zu wissen, wie es richtig geht. Natascha, deine Märchen kannst du gerne im offenen Kanal früh um halb 3 erzählen, zum Glück aber nicht dem bayerischen Wähler.

Abschließend noch mal zu den Verlusten.

Die CSU büßt 10% ein, die SPD büßt 10% ein. Die schwarzen Lederhosen behalten dennoch den größten Sockel, und genau der und nur der zählt am Ende. Das die Abgänger der CSU sich auf freie Wähler und AFD verteilen werden und der von der Bundes-SPD enttäuschte Genosse seine Zuflucht in der grün gepolsterten Gummizelle sucht, sollte auf der Hand liegen. Und ein unbedeutener Bruchteil verteilt sich dann noch auf FDP und Kommunisten - letztere profitierten garantiert nicht von CSU-Abweichlern.

Am Ende wird das Theater auf ein ganz logisches Ergebnis herauslaufen: CSU+Freie Wähler. Es ist zumindest naheliegend, im Grunde ist es ein und dieselbe Partei. Will man das Stellrad der deutschen Zukunft schon jetzt etwas weiter drehen, wird es sogar CSU+AFD. Ob die Zeitachse dafür schon reif ist - spätestens nach der Hessenwahl sollten wir es sehen.

Damit ist die Bayernwahl, so wie dieser Artikel, für mich durch. Und man kann sich wieder wichtigeren Themen zuwenden.

 

 


Der Witz von der krisensicheren Aktie

Und plötzlich bricht es ein - na welch Überraschung...

Es kommt, wie es kommen musste - US Aktien haben gestern erneut bewiesen, dass sie viel schneller und tiefer fallen können als ansteigen. Auch wenn Zerohedge titelt, dass es der größte Crash seit Trumps Amtszeit gewesen ist, stimmt dies nicht wirklich. Am 05. Februar 2018 waren die Punktverluste an einem Tag noch etwas höher.

Auch nicht verwunderlich - die erschrockenen Gesichter und die Vielzahl an frustrierten Glotzaugen, welche die Panik-Artikel der etablierten Wirtschaftspresse säumen.

Selbstverständlich schieben die Organe der öffentlichen Meinungsverzerrung Donald Trump die Schuld für diesen logischen, notwendigen und unausweichlichen Aktien-Rückgang in die Schuhe. Prinzipiell haben sie damit ja nicht ganz unrecht. Nur mit der Einordnung, dass ein Aktien-Rückgang ein ganz katastrophales und ungeheuerliches Ereignis wäre, damit liegen sie halt KOMPLETT FALSCH!

 

Auch der beschuldigte US Präsident meldet sich zu Wort und gibt publikumswirksam der Federal Reserve die Schuld. Damit adressiert Donald Trump natürlich vollkommen richtig. Das bedeutet aber nicht, dass er einen Spurwechsel oder Korrektur von Jerome Powell erwartet - im Gegenteil.

 

Soweit der Kommentar zum handelsüblichen Bla Bla. Beschäftigen wir uns lieber mit dem, was auch hinter den Kulissen wirklich wichtig ist: dem Timing.

 

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Chartupdate | 08.10.2018

Wie angekündigt ein kurzes Update zur beginnenden Handelswoche. Von der Ausgangslage her muss man sagen, mit dem ganz großen Wurf ist nicht zu rechnen und auch der Terminkalender steuert mehr als wenig bei. Letztendlich wird es auf zwei Kandidaten ankommen: Euro und Yen.

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Nächste EURO-Krise 2019 | Podcast 20-2018

 

"Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist."

Otto v. Bismarck

 

Wie schön, wenn man auch diesen Beitrag mit einem Zitat von Grandmaster Bismarck beginnen kann, er ist und bleibt halt zeitlos gültig. Die Feststellung ist gut 150 Jahre alt und zeigt eindeutig, dass der deutsche Nationalmasochismus alles andere als ein Phänomen der heutigen Zeit ist. Denken sie einmal darüber nach.

Einige Anmerkungen zum laufenden politischen Theater innerhalb heutiger deutscher Grenzen sind aber nicht der Kern des heutigen Podcastes - wie es schon die Überschrift erahnen lässt.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen:

Der Globus benötigt 2019 die nächste Euro-Krise, wenn Donald Trump 2020 seine 2. Amtszeit bekommen soll.

 

Sicherlich gibt es viele Wege nach Rom, bringt man aber politische Absichten mit ökonomischen Begebenheiten und Erfordernissen zusammen, verringert sich die Auswahl an begehbaren Alternativen drastisch.

 

Wie schön, dass dies neben der EZB auch andere Zentral- und Notenbanken so sehen. Und damit sind wir wieder genau beim Motto dieser Seite:

Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln.

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Alles Gute, Deutschland!

 

Der Sozialismus wird uns noch viel Mühe machen. Den Regierungen ist oft der Vorwurf gemacht worden, es sowohl an Energie wie an Wohlwollen haben fehlen zu lassen. Ich nenne es nicht Nachsicht, wenn ein Mensch so feige ist, dem Druck einer Demonstration nachzugeben. Zuweilen besteht das rechte Wohlwollen darin, Blut zu vergießen. Das Blut einer aufrührerischen Minorität, und zwar zur Verteidigung der ruheliebenden und dem Gesetz gehorchenden Majorität.

Das erste Erfordernis einer Regierung ist Energie. Sie darf nicht der Zeit sich anbequemen, nicht die Zukunft für eine nur zeitweilig bequeme Einrichtung aufopfern. Eine Regierung muss konsequent sein. Die Festigkeit, ja sogar die Härte einer herrschenden Macht ist eine Bürgschaft des Friedens, sowohl nach außen wie nach innen. Eine Regierung, die immer bereit ist, einer Majorität nachzugeben, sei die letztere nun eine lokale oder bloß eine zeitweilige, eine parlamentarische oder aufrührerische, und welche ihr Ansehen nur durch Zugeständnisse aufrecht erhält, von denen jedes den Weg zu einem neuen Zugeständnis anbahnt, eine solche Regierung befindet sich in einer traurigen Klemme.

 

 Otto von Bismarck im Interview gegenüber des New York Herald (23. April 1890)

 

 

Deutschland, du kennst viele Stunden der Geburt. Und auch wenn der 03. Oktober nicht der eine einzig wahre deiner Tage ist, so darf man den derzeit offiziellen zumindest mit der einzig echten dir gebührenden Hymne begehen.

 

 

 


 

Mehr Geld

Am Ende passiert es doch. Maaßen erhält mehr Geld. Seine Besoldung legt dank Besoldungszulagen ein wenig zu. Die paar Hundert Euro sollten nun aber nicht der Stein des Anstoßes sein.

Entscheidender ist viel eher, wofür Herr Maaßen nun als Sonderberater im Bundesinnenministerium zuständig sein wird. Nämlich für Fragen rund um das Thema Flüchtlinge und Asyl. Er wird Rückführungsvereinbarungen begleiten, natürlich im Sinne eines zügigeren Rauswurfs. Und beratend bei Abkommen mit afrikanischen Staaten zur Seite stehen, mit der übergeordneten Zielsetzung, dass in Zukunft weniger "Humankapital" in Deutschland anlandet.

Die Wirrungen um die Personalie Maaßen sollten dem Interessierten bekannt sein. Warum jetzt ausgerechnet das linke Lager diesen "Kompromiss", Maaßen als Sonderberater bei oben genannter Funktionszuteilung einzusetzen, als Erfolg für sich verbucht, weiß ich nicht.

Daran beweist sich nur eines erneut. Der durchschnittliche Intelligenzquotient des gemeinen Sozialdemokraten muss irgendwo zwischen einer Rolle vergilbter Rauhfaser und gebrochen Knäckebrot angesiedelt sein.

Eigentlich ein Wunder, dass aus dem Willy-Brandt-Haus nicht auch noch Pressemeldungen bzgl. Chemtrails, zionistischer Weltverschwörungen oder flacher Erdscheiben rausgekotzt werden. Nicht zu vergessen, das Geschwätz von der besetzten BRD wegen fehlender Verfassung und "nur" Grundgesetz. Frage mich an der Stelle, wer nach dieser Logik eigentlich Großbritannien besetzt hält? Denn die große königliche Insel hat weder Grundgesetz noch Verfassung.

 

Zurück zu Deutschland. Das die gleichgeschaltete Spacken-Presse hier gleichzeitig etwas von Merkels Niederlage dahin schmiert, obwohl sie im selben Atemzug eine Front zwischen Merkel+Nahles auf der einen und Seehofer auf der anderen Seite zu erkennen glaubt, sei geschenkt. Versuchen sie nicht verwirrte Geisteszustände logisch nachzuvollziehen - es kann naturgegeben nicht gelingen.

 

Achten sie stattdessen auf Taten statt Worte und natürlich auf das Geld. Denn anders als Personen ist Geld eben unbestechlich.

 

Und beim Strom des Geldes wird es Anfang nächste Woche hochinteressant. Davon zeugte auch Donald Trumps UN-Rede. Viel wurde darüber berichtet, in gewohnter Weise eben viel Unsinn. Erfolgt die anvisierte Weichenstellung, ist die fundamentale Umkehr von globalen Geldflüssen gelegt - natürlich passend zur neuen politischen Grundrichtung. Und das sollte sich auch in den Charts niederschlagen.

 

Und damit auf zu diesem besonderen Chartupdate, bei dem Kursmarken zur Nebensache verkommen, denn es geht schlichtweg um MEHR GELD und MEHR VERSTEHEN.

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