Der 29. Mai sollte zukünftig als internationaler Feiertag begangen werden.

Zumindest von denen, die auf Werte wie Aufklärung, Humanismus und Freiheit etwas geben. Am 29. Mai 2018 wurde der IWF erfolgreich zurück geschlagen und das von oberster Stelle und bei weitem nicht im Alleingang.

Eigentlich bedauerlich, dass von dieser historisch einmaligen Begebenheit, welche sich dazu noch offen vor unser aller Augen zugetragen hat, niemand Notiz nahm. Nichtmal die, die es eigentlich wissen müssten. Gemeint ist die ganze Phalanx an studierten Ökonomen, Finanzmarktkennern und selbstgeweihten Scharlatanen der Börse und des Geldes. Das die Dummschwätzer und ewig gestrigen Nullchecker der sozialistisch verstrahlten Presseindustrie hier kein Land sehen, geschenkt. Das war auch noch nie anders.

Von der Bedeutsamkeit ist es ungefähr so, als wäre die Berliner Mauer gefallen und keiner hätte es gehört. Dabei braucht man für dieses historische Ereignis weder professorale Sachkenntnis noch einen passenden Aluhut. Die Beweisführung und Darlegung dieses einmaligen Wendepunktes ist allein mittels frei zugänglicher Boardmittel möglich.

Wer heute nicht versteht, was eigentlich am 29. Mai 2018 passierte wird wohl spätestens in einem Jahr nur noch dumm aus der Wäsche glotzen können.

 

Angeblich waren die Finanzmärkte in heller Sorge ob der neuen italienische Regierungskoalition aus Lega Nord und Fünf Sterne? Nur zu blöd, dass dieses Erklärungsmuster so überhaupt nicht auf die Zeitachse der Geschehnisse passt. Und auch überhaupt nicht zu dem, was mit dem tatsächlichen und wirklichen politischen Willen innerhalb der europäischen Staaten konform geht.

Auch bleibt das Wundern und das Nachfragen aus, wieso heute die italienischen 5 Jährigen wieder bei unter 2% notieren, obwohl doch die "achso brandgefährliche Anti-EU Regierung" vereidigt worden ist.

 

Während der Zusammenstellung entschied ich mich, diesen Podcast in 2 Teilen herauszubringen. Im ersten Teil geht es ganz speziell nur um den 29. Mai 2018. Was ist passiert, wer hat was gemacht und was heißt das nun eigentlich? Ein Teil, so richtig schön zum mal sacken lassen.

Im 2. Teil, der morgen veröffentlicht wird, geht es um das politische Beiwerk im EU-Kontext und damit also um Deutschland und Frankreich.

 

EZB gegen IWF - Teil I

 

 

 


 

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