Sie können jetzt für oder gegen die EU sein. Sie können auch gerne für oder gegen den Euro sein. Gleich welche Denke oder welche Ideologie sie bevorzugen, eines sollten sie mit ihrem Gegenüber gemeinam haben:

Das komische Gefühl, dass dieses Utopie-Projekt EU mit seiner abnormalen Auswulstung genannt Euro sich in Kürze in ganz schwerem Fahrwasser wiederfinden wird.

Sollte dies nicht der Fall sein, schlafen sie ruhig weiter, der Knall und sei es nur der mediale, wird sie schon aufwecken.

 

Soweit die nüchterne Feststellung, welche garantiert nicht aus einem Untergangs-Fetisch heraus publiziert wird. Dafür sind andere Blogs, Medien und Möchtegerns zuständig. Und natürlich wird dann, wenn diese düster anmutende Prognose sprichwörtlich salonfähig geworden ist, der große Vergleich zu 2008 gezogen. Paradoxer Weise ist dieses Verhaltensmuster dann gleichermaßen richtig und auch gleichzeitig falsch, wie der Podcast gleich aufzeigen wird.

Denn Krise ist nicht gleich Krise, auch hier gilt das Ursache- und Wirkungsprinzip.

Massen-Migration, BREXIT, Dieselgate, Italien, Trump und die Zinsen der Federal Reserve, EU-Wahl, aber auch BASEL III und sogar der neue CDU-Parteivorsitz: Für viele mögen dies nur gleichzeitig ablaufende und autarke Problemfelder sein. Die Wahrheit ist, sie sind Teilmengen ein und der selben Baustelle.

Und wie im Oktober 2018 schon angekündigt und nun auch durch Salvini bestätigt, ist das Richtfest für den Frühsommer 2019 terminiert. Somit noch genug Zeit, sich darauf einzustellen. Doch bevor man jetzt sinniger Weise daher geht, den Stahlhelm poliert und in wahnhaften Krisenvorsorge-Aktionismus verfällt, sollte man sich vielleicht zuerst einen Kopf darüber machen, gegen was man eigentlich Vorsorgen möchte.

Um hier zum richtigen Ergebnis zu gelangen, muss man zuerst mal verstehen, was im Fahrplan 2019 überhaupt geschrieben steht. Sonst ist man trotz Vorwarnzeit am Ende genauso schlau, wie der, der einfach ruhig weiter schläft.

 

In dem Podcast geht es aber nicht nur um die Natur der anstehenden Euro-Krise. Der erste Abschnitt behandelt ganz gezielt die Schweiz, den Schweizer Franken und den eigenartigen Kampf, den die SNB mit diesem führt. Und offensichtlich auch noch sehr lange führen wird. Selbstverständlich gibt es hier gewisse Parallelen, welche gerade zu Deutschland innerhalb der EU und der Eurozone passen.

 

 

 

 

Inhalt:

  • Schweiz und der Franken
  • Teuerung und Inflation
  • Italien und seine Notenbank
  • Salvini liefert fristgerecht
  • Die Bausteine der Krise
  • Vergleich und Unterschied 2019 zu 2008
  • Schlussfolgerungen
  • Ordo ab Chao mal ganz anders

 

 


 

Gold: 1536 US$ | Podcast 07-2019
Chartupdate - 15.02.2019