Bank of Japan: Auch wir unternehmen nichts

Auch die Bank of Japan ist gewillt, sich dem Modus der westlichen Zentralbanken anzuschließen. Man unternimmt vorerst mal gar nichts, außer die Prognose und die Erwartungen zurückzuschrauben, also so wie Federal und EZB auch.

Getreu dem Motto: "Ich habe es ja gesagt", kann dann dem Zentralbanker auch niemand einen Vorwurf machen, wenn moderate Erwartungen nach unten hin überschossen werden sollten.

Man stelle sich mal vor, es wäre anders herum. Der Zentralbanker gibt Gas, versprüht Zuversicht und die ökonomischen Eckdaten fahren dennoch in den Keller? Also dann lieber nichts tun und die Wände schwarz anstreichen.

Dabei klang es vor genau einer Woche noch ganz anders. Im Zuge besser als erwarteter US-China-Handelsdaten, eines Trade-Deal-Abschlusses der beiden und eines BREXIT-Delays hatte die BOJ doch tatsächlich ihr Aufkaufprogramm ein wenig verkürzt.

 

Die Bank of Japan und ihr Yen ist aber nicht das einzige Gespann, die eines Blickes bedürfen. Gerade nicht, wenn der Euro nach langem Zaudern jetzt doch den Bärenmarkt betritt. Zum Glück gibt es aber auch einige Sachen, die passen dann, wie die Faust aufs Auge. Besonders wenn man unwillige Dollar-Stellschrauben mittels iranischem Öl wieder leichtgängig machen will.

 

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Die EU – Diktatur und teuerste Satire zugleich

So sehr ich es auch begrüße, wenn gerade junge Menschen sich mit Struktur und Wesen politischer Organe auseinandersetzen. Der Schrecken, wenn man dann mit ansehen muss, mit welcher blinden Naivität und ausdauernden Dummheit die diktatorische Architektur der EU und ihrer Organe dennoch nicht gesehen wird, überwiegt einfach jede Freude.

Damit ganz spezielle Grüße an Dustin Hoffmann, der Büroassi unseres "teuersten" Satirikers und EU Abgeordneten Martin Sonneborn.

Wenn ich Monat für Monat einen etwa 40.000 € schweren Goldesel reiten und melken dürfte, wäre mein Diktatur-Radar evtl. auch defekt. Und damit meine Zuhörer in Kongresshallen mich dann nicht doch für ein geldgieriges kapitalistisches Schwein halten, täte ich wahrscheinlich auch schnell ein paar Lobeshymnen auf linke Polit-Utopien anstossen und mich als einen der ihren ausgeben.

Es bleibt aber dabei, Satire und Offenlegung ist zwar wichtig, dabei Teil der Vergehen und der widerrechtlichen Bereicherung zu sein, vertragen sich nicht miteinander. Und so gut ist das paar Groschen-Heft der Titanic nun auch wieder nicht, als das es dieses Salär rechtfertigen würde.

Dennoch, die begeisterte Anhängerschaft klatscht und grölt, wenn der Ausbau der EU-Dikatur verkündet wird. Das wundert wiederum nicht. Auch im Sportpalast beklatschte man die totale Selbstvernichtung. Der Sozialist steuert eben immer auf das Extrem zu. Und das wird zum Glück auch immer sein Untergang sein.

 

Zum Wesentlichen. Die EU ist eine Diktatur, die Mechanik und Struktur ihrer Organe legen es deutlichst offen.

 

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Der Rechtsstaat schiebt (sich) zurück

Ein guter Tag für Deutschland. Ein verdammt beschissener für die öffentlich-linken Sendeanstalten.

Am 17. April 2019 boxt Horst Seehofer sein "Geordnetes-Rückkehr-Gesetz" durchs Bundeskabinett. Dies unter Beisein der SPD-Zombies und natürlich mit Hilfe von A. Merkel.  Dem Propaganda-Rundfunk fällt es schwer, die Entrüstung zu verbergen und spricht von "verschärften" Abschieberegelungen und beordert sogleich die Mietkommentatoren aus dem Fundus der Salonsozialisten ins TV, um die neuere Entwicklung zu brandmarken. Ehrlich, also wenn man schon für die Indoktrinationsanstalten bezahlen muss, dann darf im Programm auch hin und wieder etwas für den eigenen Geschmack mit dabei sein.

Und Stalins Erben, also die Kommunisten von Die Linke fasseln etwas von einem rechtlich zweifelhaften Gesetz. Die deutsche Sprache ist eben eine schöne. Von "Verschärfung" zu sprechen bedeutet, dass man die bisherige Praxis, Asyl- und Abschiebeverfahren zu umgehen, zu sabotieren, also das Aushöhlen von bestehendem Recht, als das eigentliche "Normal" und das "Rechtmäßige" ansieht.

Seehofers Maßnahmenpaket ist aber keine Verschärfung. Es ist eine Erleichterung! Eben wieder das Recht auf Abschiebung im täglichen Gebrauch überhaupt durchsetzen zu können. Die politische Gesinnung und Gesetzlosigkeit des achso objektiven Journalisten beweißt sich erneut in der angewendeten Sprache.

 

Über den verabschiedeten Maßnahmekatalog muss an dieser Stelle nichts weiter gesagt werden. Wenn sie das Thema interessiert, sind sie eh auf dem Laufenden. Wesentlich wichtiger an der Stelle ist dieser eine Satz des Horst Seehofers nach der Pressekonferenz. Welchen die Richtmikrofone der Journaille dankenswerterweise eingefangen haben und in der Nachbearbeitung extra laut pegelten. Sie konnten wohl selbst nicht glauben, was sie da hören.

"Also Merkel hat mich dabei schon schwer unterstützt."

[Horst Seehofer 17.04.2019]

Merkel habe ihn dabei schon schwer unterstützt. So versichert es Horst Seehofer seinen beiden Banknachbarn nach der Pressekonferenz zum neuen Abschiebe-Gesamtpaket, als die Mikrofone schon abgeschalten waren. Aber eben noch nicht alle. Der ARD Korrespondent Justus Kliss fällt aus den Wolken - wie bitte Merkel? Merkel+Seehofer+Abschiebehaft?

Damit sie sich selbst ein Bild machen können, hier der betreffende Beitrag als Videoeinbettung. Vorsicht, der Quellanbieter steht im Verdacht politisch hoch tendenziös zu sein.

 

(Politik kann auch Freude machen - Horst Seehofer verkündet neue Abschiebe-Maßnahmen)

Der intellektuell Unbedarfte mag sich vielleicht wundern, was an Host seiner Schlussbemerkung so besonders ist. Der Kenner weiß es längst. Dieser eine Satz legt die mangelnde Qualität und die permanente geistige Tieffliegerei der deutschen Berichterstattung gnadenlos offen. Erinnert sei u.a. an die zahlreichen Presse-Enten, die vom großen Showdown zwischen Merkel und Seehofer, dem angeblichen Streit der beiden und dem noch schnelleren Rücktritt des Seehofers mit Gewissheit wußten. Merkel = links, Seehofer = rechts - Mit diesem einen Satz bricht dieses paranoide Wahngebilde wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Erbärmlicher Journalismus fördert eben nur Quatsch zu tage, der ständig an der Realität zerbricht. Selbst die AFD begrüßt, obwohl es doch ein Schritt ist, der durch die deutsche Bundesregierung nie hätte kommen dürfen, weil ihr eben Merkel vorsteht.

 

Der Satz des Seehofers ist auch: Ein Punktsieg für MARKWIRTSCHAFT auf ganzer Linie.

 

Mittlerweile schreiben wir den 18.04.2019 und es wird Zeit auf ein paar Kurse zu blicken. Der Verlauf zum letzten Update lässt sich wie folgt zusammenfassen: Wenn es so weiter geht, dann hätten wir ja einen Trend.

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2019 – und noch ein verschenktes Jahr

Am zurückliegenden Mittwoch, die vorgezogene EZB Sitzung, großer Kriegsrat in Brüssel und die Vorstellung eines schwarzen Lochs. Irgendwie ist es alles eins - der Ereignishorizont bleibt unverändert.

Aber genau das wird nicht ohne Konsequenzen bleiben.

 

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EZB: Das Interview als geldpolitisches Instrument

Auch wenn im Titel das Wort Instrument auftaucht, hat nachfolgendes heute nichts mit Musik zu tun. Obwohl es um eine "Noten-Bank" geht und natürlich die Töne, welche selbige von sich gibt. Soweit die Eröffnungsgrüße nach Berlin.

Wenn der Artikel online geht, werden wir schon den 10. April schreiben. Und dann sind es nur noch ein paar Stunden, bis fest steht, ob die Darstellungen aus Podcast Nr. 10 diesen Jahres zutreffend sind. Und auch wenn jener Beitrag am 01. April veröffentlicht wurde - nein, es handelte sich natürlich nicht um einen Aprilscherz.

Wird die erste Zinsanhebung seit 5 Jahren am Mittwoch Realität, stellt sich sogleich die Frage, ob bewusst lancierte Interviews der "Noten-Spieler" eine neue Art des geldpolitischen Instrumentes darstellen? Sollten sie sich die Frage mit Ja beantworten, ruhen sie sich auf dieser Erkenntnis nicht gleich aus. Die mehrwertbringende Frage lautet nämlich: Wieso?

Die EZB-Pressekonferenz an einem Mittwoch abzuhalten, ist, wie festgestellt, sehr eigentümlich. Ebenfalls an diesem Mittwoch ein "entscheidendes" Meeting zwischen Merkeln, May und Macron - M.M.M (Messe der Meister von Morgen). Da kann man jetzt einen Zusammenhang zwischen politischer und geldiger Weichenstellung vermuten und sollte es auch tunlichst. Aber auch hier stellt sich die Frage: Wieso, es gäbe auch Telefone und verbindliche Absprachen? Näheres dazu gleich.

Während die heimische Pro-EU Propagandapresse das Treffen der 3 als nahenden BREXIT-Ausstieg wertet, enthält sie dem Leser mal wieder vor, dass Theresa May die Reise nach Brüssel nicht ohne vorinstallierte Hintertür antritt. Ganz gleich, was morgen zwischen den beiden Damen und Macron besprochen wird. Es langt ein kurzer Wink mit dem Holzhammer und Großbritannien ist noch vor dem 12. April 2019 nicht mehr EU-Mitglied. Seien sie darauf zumindest mental gefasst. Auch hierzu gleich noch ein paar weitere Ausführungen.

 

Generell muss man sagen: Also wenn sich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die USA und Japan ja insoweit einig sind, dass das grenz- und zollfreie Modellprojekt linksrotierender Enteignungs- und Umverteilungsfantasten genannt "globalisierte Wirtschaftsordnung" weder Zukunft bringt, noch Zukunft hat, dann ist das zwar begrüßenswert. Erkenntnis allein reicht aber nicht aus. Irgendwann muss man eben zur Tat schreiten und das Schaf scheren, den Switsch vollziehen und die ideologische Säule namens EU auch abschalten.

Auf die Kraft des Schlafmichels kann man sichtbar nicht bauen. Hier hat man nun echt auch alles probiert, um Druck von unten her aufzubauen. Weder die Zulassung der Euro-Folgewirkung von Renten- und Krankenkassen-Ausblutung oder die Abschaltung von Sparmöglichkeiten und Rücklagenbildung. Oder sei es, dass nun auch offiziell bestätigte innenpolitische Drangsal, dass deutsche Staatsbürger höherer Kriminalität und Gewalt wie Mord und Vergewaltigung durch Zuwanderer ausgesetzt sind, als umgekehrt. Die neuerliche Statistik des BKA zeigt den real passierenden Sachverhalt ganz deutlich.

Dennoch, die Couch und die Talkshow als Ventil reichen aus. Es ist das Parlament für Jedermann, der Plenarsaal der eigenen vier Wände. Viel Palaver, viel heiße Luft, null Konsequenz und Handlungsebene.

Es hilft also nichts, Autokratie ist mal wieder gefragt, wenn es um die Herrstellung von Fakten geht. Denn die vermeintliche Intelligenz des Schwarmes kann nur eines: Schäumen.

 

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Rammstein sein Deutschland – Teil 1

Germania als Negerin und die Band Rammstein in der Rolle deutscher Feinde und Bewahrer.

 

Rammstein kreiert ein Stück über Deutschland und natürlich ist der Sound und der Text gewaltig. Folglich ist auch der kommentatorische Nachhall nicht ohne. Allerdings übt sich dieser bisher nur im intellektuellen Dünnbrettbohren, sowie dem, wie man jetzt neudeutsch sagt, "Abhitlern". Man ist eigentlich geneigt, zu sagen, komm Rammstein, lass die Wölfe fahren, es ist eh nur Perlen vor die Säue. Aber gleichzeitig wäre dies alles andere als deutsch und gegenüber der vollbrachten Leistung alles andere als gerecht.

Was Rammstein, Universal und Regisseur Eric Remberg hier abliefern, ist nicht nur ein Musikvideo. Es ist ein konzeptionelles Gesamtkunstwerk, was nicht nur von außerordentlicher korrekter und tiefgehender Kenntnis deutscher Geschichte zeugt. Sondern es gleichzeitig schafft, eben diese hochkomplexe Materie in absolut stimmige Gleichnisse, Symboliken und eine vollendete Bildsprache zu tauchen.

Damit wir uns gleich recht verstehen, Bildsprache bedeutet nicht, ich hab da etwas von Iron Sky oder Ridley Scott wieder erkannt. Zum einen ist es falsch, zum anderen bekommt so ein Niveau vielleicht auf der Förderschule ein Gänseblümchen ins Tagebuch gemalt. Von einem Mindestmaß an dessen, was man als Intellekt, Bildung oder Köpfchen klassifizieren könnte, ist es Lichtjahre entfernt. Und dann gibt es noch die schwarzhäutige Germania...

Deutschland als Negerin - abenteuerlichste Vorwürfe und Geschrei mussten folgen: Ja, jetzt hat die linksversiffte Musikindustrie auch noch Rammstein umgedreht..., Deutschland als multikulturelle Gebärmaschine..., Deutschland in Negerhand... Aus dem anderen politischen Lager kommen bzgl. Ruby Commey so Deutungen wie: Ja, dies ist das doppelzüngige Feigenblatt von Rammstein, um nicht als Nazis zu gelten. Die schwarze Germania stehe für das neue "asylbewußte" Deutschland.

Mein lieber Herr Gesangsverein, es ist erschreckend, wie verdürrt der geistige Tiefgang im einstigen Lande der Dichter und Denker mittlerweile ist, wenn selbst das Einfachste und Offensichtlichste nicht mehr erkannt wird. Als wenn da welche zwar 16 Jahre lang die Schulbank gedrückt hätten, obwohl die Regelschulzeit nur 8 Jahre vorsah.

Zum Trost, oben stehende Äußerungen sind aber immer noch wertiger, als dass, was der Spiegel oder der neue Chefredakteur von VICE Deutschland Felix Dachsel  zu dem Deutschland-Video absondern. Hier ist der geistige Horizont so gewaltig, wie der Spalt zwischen Wand und Tapete.

 

Germania mit Rubey Commey also in Schwarz zu besetzen, ist brilliant, ein wahrer Geniestreich in Gestaltung und Aussage und absolut deutsch, wie sie gleich verstehen werden.

 

Auch rein technisch gesehen ist das Video auf der Höhe der Zeit. Gedreht auf einer Arri Alexa, mit feinstem Davinci Grading im ACES-Farbraum. Das hierfür unverkennbare und notwendige LMT Filter (Look Modification Transform) pumpt bis auf Anschlag, damit die roten Neonlichter und Laser nicht komplett wegbrechen. Dazu kommen noch enorm hochwertige Compositings, die dem ungeübten Betrachter kaum auffallen werden. Also eingebaute Computergrafiken und Animationen, die als solche nicht zu erkennen sind. Oder glauben sie wirklich, es gibt irgendwo einen Hangar mit offener Schleuse zum Weltraum, in dem ein U-Boot schwebt?

So eine Qualität zu erzeugen, ist alles andere als billig. Obendrauf die ganze Set-Ausstattung, Drehorte, Requisiten, Schminke. Ergo, Band und wohl vor allem Label waren hier bereit, eine Menge an Geld in die Hand zu nehmen, welche in diesem Segment auch weit über das übliche Maß hinaus geht. Und das, damit am Ende "Deutschland, Deutschland über allen" aus Radios und Konzertsälen schmettert. Nun, da könnte man eigentlich einen hübschen Aluhut daraus falten, aber nur nicht heute.

Genug der Vorrede, kommen wir zu dir; DEUTSCHLAND.

(Der nachstehnde Artikel ist frei zugänglich und auch ohne Anmeldung verfügbar. Vervielfältigung oder Weiterveröffentlichung nur auf Nachfrage, es gelten die AGBs)

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EZB hebt die Zinsen an | Podcast 10-2019

Ja, sie lesen richtig. Nach fast 5 Jahren ist es nun endlich soweit, die EZB ist gewillt bzw. 'gesollt', sich von ihrem niedrig-negativ Zinsband zu verabscheiden. Die Freude darüber währt aber nur kurz. Denn der Zinssegen kommt in typischer EU-Manier daher: Vollkommen intransparent, wenige Auserwählte begünstigend und bereichernd und das selbst auferlegte und offizielle Regelwerk brechend.

Dennoch darf man sich den Termin mal vormerken: 10. April 2019 - mehr dazu im Podcast.

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