Der Titel mag wie eine steile These, gar kühne populistische Behauptung klingen. Die nüchterne Betrachtung der Ereignisse in der letzten Woche, in Bezug zu den Verrenkungen der übrigen Zentralbanken der letzten 2 Monate offenbart: Der Titel hat ein richtig solides Fundament.

Während man anderswo die sinn- und nutzlosen Notfallkapitel aus den Handbüchern des Monetarismus wälzt, wo allein das drin Blättern mehr Schaden als Nutzen verursacht, gibt es einen, der mittels einer 120 Zeichen Kurznachricht den Hurrican zu bändigen versteht.

 

Da möge die allgemeine Presse heute gerne von Krise und Chaosaktionen etwas zusammenschmieren. Es schießt wie immer hart am Kern der Faktenlage vorbei. Im heutigen gesellschaftlichen Zustand ist es auch kein Wunder, dass solch abtrünnige Lesarten gereicht werden. Denn offenbar war das Maß der Unwissenheit und der intellektuellen Faulheit nie größer als heute. Die Blüte von Widersprüchlichem und geistigem Stuß sollten als Beleg auslangen. Beispiele gefällig?

  • Man verteufelt die Gier nach schnellem Geld und Reichtum ohne Arbeit, erachtet aber das bedingungslose Grundeinkommen als Weg in eine segensreiche Zukunft.
  • Man entsendet "klimaneutral" einen falschen Propheten über den Atlantik und löst damit 100fache Flugbuchungen aus (6 köpfige Empfangscrew + Phalanx der Journaille).
  • Man glaubt, ein überwachter und selbstmordgefährderter pädophiler Milliadär und Ex-Präsidenten Zulieferer könnte sich mittels Papierbettlaken und auf Füßen stehend an seinem Bett in einer suizidsicheren Zelle erhängen.
  • Man behauptet im ZDF, der mitteldeutsche AFD-Wähler würde deshalb von Lügenpresse sprechen, weil er den Aussagen der "Aktuellen Kamera" und vom "Schwarzen Kanal" heute immer noch Glauben schenkt.

Anmerkung: Und für solchen verbreiteten Unsinn bekommen die Gehirnspasten des öffentlichen Rindfunks auch noch unser Geld?

 

Zum Glück greift der Trost, dass diese gesellschaftliche Episode ihrem Ende entgegen rennt. Und die Aktionen des fähigsten Zentralbankers in der letzten Woche sind nicht mehr, als eine Wegmarke hin zu dem unweigerlichen Zieleinlauf.

 

Am Dienstag stand Gold bei 1530 US$. Was dann passierte, sollte dem Interessieren nicht unbekannt sein. Der Podcast widmet sich aber nicht nur diesem speziellen Event. Es geht vielmehr um die grundsätzliches Betrachtung dessen, was da die übrigen Zentralbanker treiben - im Vergleich zu Donald Trump und wie das Geschehen in die heutige Zeit passt. Von daher kommen wir auch nicht umhin, uns etwas essentielles über Charts, Marken und Kurstafeln zu verdeutlichen. Sollten sie immer noch glauben, das, was da ein Graph abbildet, berührt mich nicht, hat mir nichts zu tun und findet in einem Parraleluniversum statt, dann schlafen sie ruhig weiter. Die Wirklichkeit findet eben ohne sie statt.

 

 

 

Inhalt:

  • Der fähigste Zentralbanker
  • Gold und die 1530 US$
  • Feststellungen
  • Was klingt verrückter: Donald Trump überwacht den Gold-Kurs? Oder, Charts sind das EKG des Globus?
  • Ableitungen, Ereignisse, Zeitpunkte
  • Realität, Warnehmung, persönlicher Ereignishorizont
  • Der Chart ist keine Glaskugel, obwohl...
  • Was zeigt ein Kurs an?
  • Die investierten Nichtinvestierten
  • Trump vs. übrige Zentralbanken
  • Die alte Medizin verpufft
  • Monetarismus hat ausgedient
  • Deal: Ja oder Nein
  • praktische Anwendung auf kommenden BREXIT
  • Ausblick kommende Handelswoche

 

 


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