Über die Umwälzung und den Kehraus in der heutigen Medienlandschaft

 

Das Kommende kann man bereits jetzt bestaunen:

 

 

Nicht nur für die Medienbranche gilt: Preisverfall und Dumping sind der Tod von allem. Es kannibalisiert ganze Branchen und Wirtschaftszweige, führt zu Stillstand statt Weiterentwicklung und Innovation. Monopolbildung auf der einen und Hungertuch auf der anderen Seite und in diesen Spagat etabliert sich dann zwangsläufig das schon besprochene Gieren und Raffen. Und selbstverständlich kennt dann auch das, was man als Volumen an Qualität bezeichnen kann, nur eine Richtung: stetig steil nach unten.

Der mit linker Propaganda-Sülze Vollgestopfte weiß hier natürlich sofort den Schuldigen zu bennen und wartet sogleich mit allerhand diffusen Schlagworten als vermeintliche Lösung auf. Schuld sei natürlich der Kapitalismus und die Marktwirtschaft. Und natürlich der bitter böse Mensch selbst, mit seinem "unmenschlichen" Wesen. Das etwas nicht kategorisch das Gegenteil von sich selbst sein kann, die Erkennung dieses Widerspruches übersteigt heutzutage so einige Horizonte.

Letztendlich soll die Lösung bringen; ein noch regiederes Durchregulieren und Planwirtschaften... Nun, woher hat der Fantast solche Hirngespinste? Natürlich aus den Medien - was für eine intellektuelle Qualität. Es gleicht einer Groteske, bei der ein Einäuiger den anderen Einäuigen über die Schönheit des räumlichen Sehens unterrichtet.

Das eben Preisverfall und Dumping rein systemisch bedingte Folge-Effekte sind, weil gesetzmäßig vorhandene Marktmechanismen derart regulatorisch ausgeschaltet wurden, so dass heute noch von Marktwirtschaft zu sprechen, der gespielte Witz ansich ist. Blind für eben diese Erkenntnis zu sein, auch das ein Ausdruck qualitativen Verfalls, hier in Form des Intellektuellen.

 

Zum Glück steht der Medienlandschaft eine enorme Umwälzung bevor, welche von Außen reinbricht und es unverhandelbar erzwingt, diesen ganzen Unsinn dem Gulli zu übergeben. Und da ist es erst recht bezeichnend, dass von dem, was da die Startlöcher schon längst verlassen hat, das Gro von dem, was sich heute Medienschaffender schimpft, noch nicht mal den blassesten Dunst hat. Am Ball bleiben, strengt halt an - auch vom Kopfe her.

Und nur ein Bruchteil derer, die um die kommende Veränderung wissen, werden einen Sinn für die Tragweite haben.

Vielleicht meint der eine oder andere, dass die Vorworte aber enorm, eventuell zu hoch greifen. Nun, unter der Sichtweise wäre es ja dann auch gerechtfertigt zu sagen: Der Zustand der heutigen Medienlandschaft hat wenn nur einen geringen Anteil am Zustand der Gesellschaft und Kultur? Keine Sorge, ich bin ja tolerant. Man darf auch gerne weiterschlafen.

 

Heute ein für recht anders gelagerter Podcast, der leider nicht ohne einen technischen Crash-Kurs auskommt. Nur so wird am Ende aber deutlich, wo in diesem Prozess, die betriebs- und volkswirtschaftlichen Elemente ansetzen und ihre Durchschlagskraft entfalten.

 

 

 

 

 

Und am Ende geht es dann hinter den Kullissen hoffentlich wieder so zu, nur eben in schön:

 

 

 

 

Weiteres Material und Quellen, für Mitglieder abrufbar:

 

 

 


 

Der benutzte Jude
Glückwunsch, du verrücktes Huhn