Seltsame Situation. Zum einen stand fest, dass der Termin der Federal Reserve der wichtigste in der Amtszeit von Jerome Powell sein wird. Zum anderen gab es selten so wenig Anhaltspunkte, was die Zentralbank der Währung schlechthin, gedenkt überhaupt zu veranstalten.

Orientieren konnte man sich nur an dem Fakt, was am Ende des Statements als Ergebnis in den Kurs-Tafeln stehen muss.

Wer das beachtete, wurde heute nicht enttäuscht. Und es wurden viele enttäuscht, wie die Kurstafeln zeigen. Hören halt auch nicht viele Markwirtschaft.

 

US-Dollar, US-Dollar, US-Dollar - man kann es gar nicht genug predigen. Mal abgesehen von den folgerichtig runtertauchenden Edelmetallen und den folgerichtig hochschießenden US-Dollar Positionen und den verknautschten Gesichtern bei den Jüngern der Indizes wird heute bestimmt noch jemand ganz blöd aus der Wäsche geschaut haben. Der Titel verrät es: Joe Biden und seine Busenkumpels aus Peking.

Wer es jetzt immer noch nicht verstanden hat, welche Bedeutung und Tiefe dem Treffen zwischen Trump und den Öl-Prinzen inne wohnt. Und auf welcher Seite des Spielfeldes Jerome Powell wirklich steht, der lernt es wahrscheinlich nie.

Ach ja, die deutschen Anleihen haben heute auch gleich ihr Fett abbekommen.

 

Die Frage bleibt, wie hat Powell das eigentlich angestellt, weil faktisch hat er ja das gemacht, was er am besten kann: Einfach nichts tun.

 

Angekündigt war: Klärung nicht vor Mittwoch. Von Bereinigung kann keine Rede sein. Aber, etwas klarer sollte man jetzt sehen können. Der Podcast zur aktuellen Sitzung der Federal Reserve, den Blick auf die Kurse - natürlich in gewohnt besonderer Art und Weise.

 

 

 

 

Inhalt:

  • Ausgangs-Problematik US-Dollar
  • Ausgangs-Problematik Märkte
  • Ausgangs-Problematik Federal Reserve
  • Powell der Magier
  • Gold, Indizes, Dollar-FX
  • Der Schlag gegen Biden-China
  • Hoppla der Bund-Future
  • Schwierigkeit DAX
  • Ausblick, Achtung Hexensabbat 

 

 

Begleitmaterial, für Mitglieder zugänglich:

 


 

Der längste Tag | Podcast 23-2021
Klärung nicht vor Mittwoch