Laut gedacht...

 

Joe Biden machte genau da weiter, wo Obama und Hillary aufgehört haben. Richtig, in der Ukraine. Und damit bestätigt sich auch endgültig die hier getroffene Aussage zur Inthronisierung des Wahlbetrügers: "Ab jetzt kann man die Uhr stellen, wann in der Ukraine wieder Schüsse fallen."

Joe seine schmiergeldigen Gas-Unternehmungen sollten ja beschützt und die längst vergeigten Brzezinski-Frontkarten wieder aufgenommen werden. Blickt man eben auf dieses Betriebshandbuch der Kalten Krieger, stellt man auch fest, bis auf deren Westfront liegen alle anderen Einsatzgebiete in strategischen Trümmern und sind nicht mehr zu gewinnen.

Also alles rein in eine letzte Schlacht.... Wäre Brzezinski noch am Leben, er hätte Joe sicherlich gesagt: C'om on Man, mach es so besser nicht. Man rennt nicht mit einer Gummiente um den Bauch in den Käfig des Bären, um in so in die Ecke zu treiben.

 

Die praktische Folge: Die letzte große geopolitische Schlacht, die man führen wollte, sie fährt stahlhart gegen die Wand, noch bevor man irgendeinen Schritt machen konnte. Und mitten drin in dem Kakao die deutsche Bundesregierung. Wobei man auch attestieren darf, dass was da als Regent-Mannschaft aufgestellt worden ist, ist schon für den Begriff BUNDESREGIERUNG eine Beleidigung.

 

Außer markigen Worten und sich selbst ins Knie schießenden "Sanktionen" hat man nichts, aber auch gar nichts in der Hand, das dem bestens vorbereiteten Russland auch nur irgendwie ein Runzeln entlocken könnte. Allein wenn man sich das Milliardengrab "Blech auf Ostseegrund" - auch bekannt als Nordstream 2 anschaut, kommt einem schon die Frage auf: Was glaubt man in Berlin eigentlich, wie dieser investive Kreditausfall in der eigenen Bankenlandschaft ankommt? Dagegen ist der von Trudeau selbst fabrizierte Bank-Run der reinste Kindergeburtstag.

Die Presse des Westens dröhnt gleichgeschaltet in Stürmer-Manier: G7, EU und USA haben sich schnell auf weitere schmerzhafte Sanktionen verständigt. Wo da jetzt genau die Schmerzen sind, will man aber lieber nicht sagen. Und vor allem, was heißt hier schnell? Es hat den ganzen Tag lang gedauert, bis da überhaupt was kam. Wenn sie schnell sehen wollen, das Schaffen von Fakten durch Putin - das ging schnell.

 

Und der Typ, der da oben im Titelbild zu sehen ist, behauptet heute tatsächlich: "Putin habe einen schweren Fehler begangen". Das wird der weitere Verlauf noch früh genug beweisen, wer hier dem Irrtum unterliegt. Mit Cum-Ex am Schuh täte ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Oder wie der zuständige Staatsanwalt sagte: Es ist ja nur die Spitze des Eisberges.

Aber genau das ist dann auch das beruhigende: Je lauter sie dröhnen und geifern, desto mehr ist bewiesen, dass sie außer heißer Luft nichts in die Waagschale werfen können. Sie wollten ohne Blatt auf der Hand hoch pokern. Dumm gelaufen, wenn der andere dann plötzlich sehen will.

 

Im Hergang ist es auch ganz einfach: Nach dem Abkommen von Minsk sollte der Donbass Autonomie werden, die Ukraine ihr Militär von dort abziehen und unter den Augen der OECD sollten Wahlen abgehalten werden. Das Abkommen ist 7 Jahre alt, und passiert ist nichts. Macht es Putin eben selbst.

Und in dem Status dann auch noch mit NATO-Erweiterung daher zu kommen. Also bitte.... Aber es ist typisch dieser Geist der 68er Generation: Ein einfaches NEIN kennt man nicht. Man kann nur stänkern, sticheln, treten, um seinen Dickkopf zu bekommen und natürlich rum heulen, wenn man sich dann plötzlich ein paar einfängt.

 

Die Märkte daraufhin ein Tollhaus. Gut beraten, wer den Grundsätzen folgte: Indizes short, US-Dollar long. Wie dolle sich die "Erfolgsstory" Euro sich am realen Markt verhält, heute konnte man es wunderbar sehen. Richtig, eine Erfolgstory für Shorter.

Ansonsten der der Handelstag reich an Volatilität. Die Ursachen dafür zahlreich: Bei der Fed NY konnten zeitweise keine Anleihen in Cash gewandelt werden - es hieß "technische Probleme". Dann muss eben was weg, was man schnell noch zu Geld machen kann. Margin Calls bei UBS und wieder Zwangsschließungen. Und zum Ende des Tages noch ein Konzert an Auflösungen von Puts als Hedge und Calls auf die VIX. Man kann also gern von dem großen Rebound träumen, der erfolgten Trendwende, man sollte es aber vielleicht nicht.

Gut für den, der da früh genug den richtigen Zug erwischt hat. Dennoch stressig, aber heute dann auch mit eingestrichenen Gewinnen. Passt also.

Ausführlich dann im kommenden Podcast.

 

 

 


 

 

 

Krieg Aus Krieg An | Podcast 08-2022
Stein gewinnt