Zu Weihnachten der DAX unter 14.000 und der NASDAQ unter 11.000. Marktteilnehmer, die angesichts solcher Kurswerte die bekannten Klagelieder mit den Titeln "Die Fed ruiniert die Märkte" oder "Keiner der Experten hat das vorausgesehen" anstimmen, sollten entweder die Auswahl ihre weisungsgebenden Experten überarbeiten. Oder sich endlich mal auf ihre 4 Buchstaben setzen und sich den fundamentalen Begebenheiten widmen.

Da hilft es auch nichts, wenn man warnend seiner Klientel eintrichtert, 2022 wäre ein Handelsjahr, in dem man zwingend Verstehen muss und nicht nur Vermuten darf. Solch Warnungen verhallen wertlos, gar ruinös, wenn man ein Jahr lang offenbart, eben es selbst nicht zu verstehen und die gleichen Fehler zyklisch punktgenau immer wieder begeht.

 

Kleine Wiederholung, aber sie passt so gut

 

An der Stelle ist der gemeine Kleinanleger mit einem Affen und 2 verschieden farbigen Dartpfeilen besser beraten. Den Affen vor Kurstafeln setzen und loswerfen lassen. Wo der rote Pfeil landet, diesen Wert long gehen. Wo der blaue landet, shorten. Eine bessere Performance als sie zum Beispiel die Vertreter der ESG-Sekte Blackrock oder ARK ablieferten, wäre nahezu garantiert. Großer Vorteil, der Affe mit dem Dartpfeil hätte nicht den gleichen Fehler mehrmals begangen. Unwissenheit ist manchmal doch ein Segen.

 

Gewiss ist das Jahr 2022 ein besonderes, auch ein exemplarisches. Nämlich das fundamentale Bedingungen und Faktoren am Ende jede spekulative Annahme, Wunschdenken und müsste ja so sein - schlagen. Und zwar enorm erfolgreich.

Bedingung: Man muss diese Fundamentals halt auch richtig identifizieren. Doch dafür gibt es einen Gradmesser - den Erfolg.

Und was für die Märkte, gilt auch fürs Politische. Im heutigen Podcast genauer, das Geopolitische und die Ukraine. Der Kampf um die Ukraine dauert jetzt mindestens 8 Jahre. Und sichtbar das die Aufdrösselung eine große Herausforderung darstellt. Dabei ist der Komplex in 8 Sätzen vollständig dekodiert. Inklusive Rolle Angela Merkel und wie dieser Krieg enden wird. 

Man muss nur bereit sein, verstehen zu wollen.

 

Kurz vor Schluss dieses Jahres, wird es zeit für eine erste Rückschau, aber auch für einen ersten kleinen Ausblick auf 2023. Wenn in 2022 galt, fliegen nur auf Sicht. Wird für 2023 gelten, fliegen nur auf kurze Sicht.

Auch das Thema Ukraine, Brzezinski, dessen Westfront und wie der Zirkus zwischen Washington und Moskau jetzt sein Ende finden wird, und wie in den Morast die alte Angela Merkel rein passt, wird knapp aber punktgenau behandelt.

Und dort, wo der aktuelle Stand der Kurstafeln Fragezeichen hinterlassen, tut es mindestens Not, die letzte Runde der Zentralbanken Revue passieren zu lassen. Es wird zwar nicht ausreichen, aber es ist das mindeste an kleinem Anfang.

Und weil es sichtbar immer noch Verständnisschwierigkeiten gibt und gerade in 2023 ja nahezu überlebenswichtig am Finanzmarkt wird, nochmals ein paar Worte zu Inflation, Inflationsrate und Warenkorbmessung.

Überraschung garantiert.

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

  • Fundamentals in 2022
  • Die Runde der Zentralbanken
  • FED
  • EZB
  • BOJ
  • Die Sache mit der Inflationsrate
  • erster Forecast 1Q 2023
  • Öl und Energie, das Zünglein an der Waage
  • Ein Schiff kam an, Deutschland und das LNG
  • Deutschland und das Gas - die vorprogrammierte Katastrophe
  • Über Kapazitäten und Flaschenhälse
  • Zelensky in Washington - hallo die Nachtigall
  • Washington-Berlin-Moskau: Ukraine dekodiert
  • Obama-Merkel-Putin: Es ist doch ganz einfach
  • BRZEZINSKI seine Westfront: Und warum Biden schon um Frieden bettelt
  • The Democratic Bridgehead

 

Richtigstellung: Im Podcast ist von "The Democratic Spearhead" die Rede, betreffendes Kapitel heißt natürlich "The Democratic Bridgehead"

 

Bettel-Tour 2022:

 

 

 

 


 

2022 - Bitte mehr vom Gleichen
Haruhiko Kuroda - Man of the Year