Es liegt in der Natur des Menschen, einen gewissen Gefallen an Märchen zu empfinden. Ob quasi genetisch gegeben oder durch frühkindliche Prägung antrainiert, mag dahin gestellt sein. Was interessiert der Grund, wenn es einem hübsch gefällt?

Zur ganz großen Märchenstunde haben in dieser Woche europäische Bankenaufsicht und das Statistikbüro der Biden-Administration geladen. Gelesen wurde die Geschichte der gesunden Banken und Kredite, sowie die Saga der sinkenden Preise.

Gerade bei letzterem erkennt man, das Märchen und Realität zwei paar Stiefel sind, die gerne auch meilenweit auseinander stehen. Aber wer gebannt dem Märchenonkel lauscht, hat natürlich keine Zeit, einfach mal auf Zapfsäule und Kassenbon zu blicken.

 

Und wie in jeder guten fantastischen Geschichte, gilt auch hier, wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

 

 

Großer Jubel und Applaus, bei dem, was an Daten in dieser Woche verkündet wurde. Das eine ist aber die Erzählung. Das andere sind die untrüglichen Faktoren und Begebenheiten, die glasklar zeigen, es sind alles nur Märchen. Und wie jede gute Geschichte, so hat auch diese ihr unweigerliches Ende. Bei manchen Erzählungen weiß man nicht, wann Schluss ist. Bei anderen fragt man sich, wann ist denn endlich Schluss. 

Und bei der jetzigen Lesung kann man sogar mit dem Finger auf den Countdown zeigen, der langsam aber sicher abläuft.

 

 

 

 

 

Inhalt: 

  • Mittwoch früh 08:00 Uhr
  • EBA-Report Q4 2022
  • 111 Institute
  • Das faule Ei
  • US-Inflationszahlen
  • sinkende Rate
  • steigende Rate
  • steigender Punktwert
  • Hallo Öl
  • Blick auf die Zeitachse
  • Korrelationen die nicht passen
  • Indizes - Anleihen
  • Edelmetalle, hoppla Palladium
  • US-Dollar Index
  • Pain-Trade extended

 

 

Begleitmaterial und Quellen, für Mitglieder verfügbar:


 

Das Investment in Uran - Teil 6 | Podcast 10-2023
Glückwunsch Joe Biden