EZB-Beschluss: Ein Systemreset ist nicht gewünscht

Die EZB hat ihr Corona-Paket zusammengestellt und vorgestellt. Um das wichtigste vorweg zu nehmen, neben einer Virus-Pandemie auch noch eine letale Infektion des Finanzsystems geschehen zu lassen, zählt sichtbar nicht zu größeren Planspielen.

Der Beschluss ist hier zu finden: EZB-Beschluss

Wie im gestrigen Podcast dargestellt, hängt alles an der Art und Weise der Maßnahmen, die getroffen werden. Da mögen sich manche Markt-Kommentatoren wundern, warum nicht an den Hauptzinsschrauben gedreht wurde - eben weil es nicht die richtige Maßnahme wäre. Erläuterung zum EZB-Paket folgt.

Im Vorfeld des Beschlusses stürzt der Bitcoin erneut ab - Minus 20%. Offensichtlich hat es hier eine größere Adresse das Handtuch geworfen. Typischer Verlustausgleich dann natürlich auch im Gold sichtbar.


 

Gold 1920

Offenbar gibt es eine Korrelation zwischen politischem Sachverstand in Deutschland und dem Preis für eine Feinunze Gold.

Während der eine nicht erst seit Hanau in immer neue Tiefen stürzt, könnte bei Gold, gemäß der Geschwindigkeit und den Aussichten die berühmte 1920 US$ Marke noch in dieser Woche winken. Das betrifft aber nicht nur die Goldmessung in US$, sondern auch die Spaß-Währung des Heimatkontinenten. Auf Gold in Euro wartet die Marke 1620,- €.

Geisteskrankheiten im klinischen Sinne in den Griff, und im medizinischen Sinne gar geheilt zu bekommen, gleicht selbst nach heutigem Wissensstand dem Versuch, mittels Faustkeil Mikrochips bauen zu wollen. Auch Tonnen an geschluckter und gespritzter Psychopharmaka vermögen heute nicht mehr, als maximal Symptome ruhig zu stellen. Auf welchen klinischen Studien es beruht, mittels sogenannter Antirassismus- und Antifaschismus-Kampagnen jetzt pathologische Geisteskrankheiten zu heilen, bleibt unklar.

Nach Bekennerschreiben des Tobias Rathjen - dem bisher bekannten Täter von Hanau, ist die Feststellung einer seit über Jahrzehnten vorliegenden und unbehandelten schweren geistigen Störung unübersehbar, unbestreitbar. In dessen Wahnwelt zeichnet er sich verantwortlich für DFB-Besetzungen, Hollywoodproduktionen, dem Anschlag des 11. September - und alles einzig durch Kraft seiner Gedanken und Selbstgespräche in seinen 4 Wänden. Worin eigentlich der jetzt bemühte Rassismus/ Faschismus zu finden ist, wenn auch die eigene deutsche Rasse der Vernichtung überführt werden muss/ soll, bleibt schleierhaft.

Dennoch wird man nicht müde, den medial-politischen Voodoozauber "Antifaschistischer Kampf" auszukübeln, wo es nur geht. Auch das Muster zeugt von enormer Geisteskrankheit. Seit Jahren nun müssen schon die Parolen von 'Kampf dem Rassismus' und 'Kampf dem Faschismus' gegen alle möglichen unliebsame Symptome herhalten. Auch gegen das Ergebnis demokratischer Wahlen und vom Volk gewollter Landtags-Zusammensetzungen. Zuletzt sogar gegen das Corona-Virus. Trotz blindem Aktionismus, der immer fleißig an den Problemursachen vorbei marschiert, hält man dennoch daran fest. Es ist wie, immer das Gleiche zu probieren, nur stets auf ein anderes Endergebnis zu hoffen - eben genau das ein Ausdruck von geisteskrank; ganz nach Einstein.

Bis vor kurzem wurden noch Feinstaub und CO2 als die großen globalen Killer gewertet und mit allerhand politischen Karnevals-Umzügen bekämpft. Die wirkliche globale Bedrohung und "Menschheits-Killer" hingegen - den in Asien schwer wütenden Corona Virus tat man seelenruhig mit "noch weniger gefährlich als eine Grippe" ab.

Jetzt ist der Virus in Italien angekommen. Das nach tausenden Kilometer Wanderschaft ihn ausgerechnet die Alpen aufhalten, eher unwahrscheinlich.

Das, was von Anfang an gegen den Virus geholfen hätte und auch Folgewirkungen wesentlich besser abgemildert hätte - aktuell unmöglich, weil eben politisch von Vielen noch nicht gewollt. Im Notfall wären die richtigen Maßnahmen auch als rassistisch-faschistisch gebrandmarkt.

Grenzen kontrolliert, notfalls geschlossen. Viele dezentrale und im weitesten Sinne autark funktionierende Wirtschaftseinheiten, statt großer zentraler Strukturen - also weniger Globalisierung statt mehr, genau das macht auch einem Virus das Leben schwer. Auch auf so einfache Maßnahmen wie Wasser-, Nahrungsmittel-, und Arzneivorräte, also auf Prepper-Maßnahmen hinzuweisen oder anzuraten, komplette Fehlanzeige. Es ist ja nicht schlimmer als Grippe...           

Guter Folgeeffekt der biologischen Erscheinung: Es zwingt die Menschen zur Anti-Globalisierung, und besorgt die unnötig gewünschte CO2-Reduktion ganz ohne Kraftwerksabschaltung und deutschem Tempolimit. Die Natur weiß eben, wo sie den Hebel ansetzen muss.

 

Während diese Zeilen an ihrem Augen vorbei fließen, werfen sie nebenbei immer mal einen Blick auf den Schweizer Franken. Interventive Abschwächung ist unmittelbar angezeigt. 

 

(mehr …)

Chart des Tages – Yen

USD-JPY Tageschart

Selbstverständlich ist es der Yen. Wie beschrieben war die Zentralbank von Japan an der Reihe - und sie kam mit Pauken und Trompeten. Der schon lange im Chartbild vorgeschriebene Weg des Gap-Schlusses damit erreicht. 

Besonderer Bonus, der Auftrieb des USDJPY tangiert weder Gold noch Edelmetalle - eine Entkoppelung von besonderer Bedeutung, über die es noch zu sprechen gilt. Dollar long, EMs long - wie besprochen, was will man mehr?

Auf anderen Wirtschaftsseiten werden sie den heutigen Yen-Boost, mit etwa folgenden Kommentaren versehen, vorfinden: "Verlieren die Japaner das Vertrauen in ihre Währung - sie sollten...". Oder etwas, was in die Richtung des überdruckten und total verwässerten Yens reicht.

All solche Verkündungen beachten folgendes nicht. Zu Zeiten von Bretton Woods belief sich der Wert des an den USD gebundenen Yens auf 360 USD|JPY. Nach Bretton-Woods und der Einführung des US Dollar Indexes im Jahre 1973 notierte der Wert des Yen im frei floatenden Wechselkurssystem bei etwa 260 USD|JPY.

Anhand der Fakten sagen sie jetzt bitte nochmal, dass der Yen binnen 47 Jahren in freier Wildbahn auch nur ein Mikrogramm an Wert verloren hätte.

Podcast in Arbeit.


 

Wahrheit, Wahn und Wirklichkeit

Sichtlich gibt es aktuell einen Kampf zwischen genau diesen 3 Schlagworten. Das Schlachtfeld, auf welchem gefochten wird, ist nicht nur ein politisches, sondern auch ein gesellschaftliches und damit natürlich auch eines der Börsen und der Märkte. Gegenseitige Beeinflussung und Wechselwirkung selbstverständlich inkludiert.

Friedrich Merz

Friedrich Merz verkündet, dass er ausgerechnet die Grünen nicht nur für "bürgerlich sondern sogar sehr bürgerlich" und als überaus "partnerfähig" einstuft. Gleichzeitig fällt ihm das Wort "Gesindel" aus dem Mund, adressiert an alles, was den Rechtsbruch und das demokratiefeindliche Gebaren sogenannter Altparteien nicht stillschweigend hinnehmen will.

Nach Siggi "So ein Pack" Gabriel kommt jetzt der Gesindel-Merz um die Ecke.

Da ist Wahn, Wahrheit und Wirklichkeit sofort vereint. Solche Aussprüche und politischen Einordnungen aus dem Munde von Friedrich Merz offenbaren nur den Wahn, welchen er in seinem Kopf umher zu tragen scheint. Es ist damit genau die Wahrheit über eben Friedrich Merz, welche hier seit 2018 auf dem Blog schon ausführlich belegt wurde.

Sein Vorhaben, der AfD Wähler abzugewinnen, wird in Wirklichkeit so nicht gelingen. Es stellt sich die Frage, ob der CDU-Chefposten überhaupt so zu gewinnen sein wird? Anmerkung hierzu: Etwas geschickter muss sich der Friedrich schon anstellen, wenn selbst diese geringe Hürde gemeistert werden soll. Von allein fällt auch einem der "CDU-Boss" nicht in den Schoß.

 

Corona

Das Thema Corona-Virus grassiert weiter. Was man am Anfang der Pandemie noch als Wahn verunglimpfte, ist mittlerweile Wirklichkeit. Einst gestützt auf Aussagen der WHO hieß es, dass es wie eine übliche Grippe-Welle sei. Alles andere zu behaupten, wäre der blanke Wahn.

Mittlerweile stellt sich der Chef der WHO bei der Münchner Sicherheitskonferenz hin und beschwört den Corona-Virus als größere Gefahr als jeder terroristische Anschlag. Dennoch fordert er, gegen vermeintliche Desinformation in den sozialen Medien vorzugehen.

Also die, die schon vor Wochen das sagten, was die WHO jetzt wegen nicht mehr zu leugnender Wirklichkeit zugeben muss, waren also Desinformanten? Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus offenbar vom Wahn befallen - ab in die Quarantäne mit ihm, bevor noch weiteres china-höriges Unheil von seinen Beschwörungen ausgeht.

 

Sicherheitskonferenz  München

Interessant das bei dieser Sicherheitskonferenz so viele Gesichter Platz nehmen dürfen, die nun wirklich gar nichts zu sagen haben, und wenn sie den Mund aufmachen, dann auch noch wahnhaft das falsche verkünden.

Das gilt nicht nur für den miserabelsten und unwürdigsten aller deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Nicht minder fragwürdig Nancy Pelosi und Adam Schiff, nebst US-Demokraten Anhang - auch sie zu Gast in München. Vielleicht hätte man Ausrichter Wolfgang Ischinger über die neuen wirklichen Machtverhältnisse in den USA einmal aufklären sollen.

Zum Glück war auch amtierender US-Außenminister Mike Pompeo mit von der Partie. Der den übrig genannten schon erklärte, welche Form der Wirklichkeit anliegt.

 

Der Wahn der Linken - er bleibt unheilbar.

Während Antifa-Gesindel in Dresden Blumenkränze anzündet, welche im Gedenken an die abertausenden zivilen Opfer des militärisch sinnlosen Bombenangriffs der Stadt abgelegt worden, und eben diese linke verachtenswerte Brut von einer "Putzaktion" spricht, bricht sich der Wahn von Henning-Welsow beim Markus Lanz seine Bahn.

Die Bühne des Märchen-Onkels Lanz, der jedes mal aufs neue beweist, intellektuell nicht in der Lage zu sein, verstehen zu können, was seine Gäste von sich geben, ist für die Symptomatik linker politischer Gesinnungen wie geschaffen.

Die Blumenschleuder Welsow erklärt, woran man sogenannte NAZIs erkennt. Nämlich an einem freundlichen Auftreten im Fahrstuhl oder dem Angebot zu einem gemeinsamen Kaffee oder noch schlimmer einer Mitfahrgelegenheit. Ja, wenn so das üble NAZI-Tum aussieht, ist es auch kein Wunder, dass das Gegenteil Blumenkränze von Toten verbrennt. Quarantäne dringend angezeigt.

 

In allem eine komische Woche, fehlen noch die Märkte.

(mehr …)

Wenn das Schiff sinkt, …

dann kommen die Ratten aus ihren Ritzen. 
Und Friedrich Merz greift nach CDU Vorsitz und Kanzlerschaft.

Wie heute durch die DPA vermeldet wurde, will Friedrich Merz um den Vorsitz der CDU kandidieren und damit automatisch neuer Kanzlerkandidat sein. Wie gut das hier bereits gestern in aller Ausführlichkeit genau über diesen Schritt gesprochen worden ist. Auch recht passend zur Ankündigung, quetscht das Magazin der FOCUS gleich noch die passende Stimmungspropaganda in Form einer Umfrage in seine Spalten.

Nach hauseigener Befragung sollen 41,3% für Friedrich Merz als neuen Vorsitzenden sein, Mitbewerber Armin Laschet weit ab auf 14,1%.

Gestern wurde Laschet noch irgendwo auf 31% und Merz auf 29% gehandelt. Vom merz'schen Wunder der Prozente können sie sich schon heute ein Bild machen.

Da die Personalie Friedrich Merz die nächsten Monate der deutschen Politik-Nachrichten bestimmen wird, ist es genau der richtige Zeitpunkt, grundlegende Artikel, Aussagen und Analysen zu dem Vorgang in einer Übersicht festzuhalten. Dann fällt der Abgleich zur gegebenen Zeit leichter.

 

Bleibt festzuhalten, dass die aktuelle Epoche der Bundesrepublik Deutschland schon eine Anmutung von Weimarer Republik in sich trägt. Auch auf der großen Zeitachse stimmt diese Parallele. Nachdem bis in die 2000er fleißig Land verteilt und aufgeteilt wurde, kam es zum großen World War of Finance. Wer Sieger und wer Verlierer war, sollte bekannt sein. Obama und seine Schergen waren es sichtlich nicht...

Die Ereignisse passen zu einer Phase der Null-und Negativzinsen. Die Vorstellung von Wert und Werten ist verkehrt. Schmarotz ist die neue Leistung, Leistung ist Raub. Zukunft ist Gestern und das Gestern wird zur Zukunft. Gelebter Faschismus ist Demokratie, Demokratie wird als Faschismus gebrandmarkt. Unrecht wird zu Recht und Recht zu Unrecht erklärt. Chaos ist eben die neue Ordnung.

Und plötzlich kommt der Friedrich Merz - läuft doch wie auf Schienen.

 

 


 

Update GBPUSD

Nur noch ein paar Stunden, dann ist die Landkarte der EU eine ganz andere.

Aktuell notiert das Britische Pfund bei ca. 1.3140 und so gesehen eher oben als unten. Gestern tagte die Bank of England. Viele gingen eben wegen des BREXITs und der Seuche von einer Zinssenkung aus, auch ungeachtet der Tatsache, das der britische Jobmarkt weiter wächst. Und dann gab es noch Besuch vom amerikanischen Außenminister Mike Pompeo. 

(mehr …)

China schließt Foxconn, Johnson & Johnson und Samsung Werke

Wegen der Coronavirus-Hysterie schließt China für die nächsten 1 bis 2 Wochen unter anderem die Werke von Foxconn (u.a. Apple), Johnson & Johnson und Samsung.

 

• Artikel Zerohedge

Damit wird der Schluckauf zur Wocheneröffnung in diversen Kursen - vornehmlich Finanzierungswährungen etwas klarer. Ob der Schritt der chinesischen Zentraldiktatur gerechtfertigt ist oder nicht, ist bei der wirklich wichtigen Betrachtung nebensächlich. Immerhin besitzt die gemeine Grippe eine höhere Mortalität als das jetzt medial rauf und runter geduddelte Virus.

An Influenza sterben jährlich zwischen 290.000 bis 650.000 Menschen. Um die Saisonalität bereinigt also zwischen 795 bis 1780 Menschen täglich. Auch die herkömmliche Grippe ist in China bekannt, Werksschließungen eben wegen derer sind dagegen sehr wohl unbekannt.

 

Der Schritt hat natürlich Auswirkungen auf ein paar laufende Positionen. Und es wird Zeit für eine Rolle Alufolie und eine andere Betrachtung der ganzen Corona-Story.

(mehr …)

EZB Sitzung voraus

In wenigen Stunden findet die erste EZB-Zinssitzung im Jahr 2020 statt.

Christine Lagarde hatte In ihrer ersten Pressekonferenz als neue Zentralbankchefin vollmundig davon gesprochen, Tools und geldpolitische Ausrichtung einer gründlichen Revision zu unterziehen. Diesem Hausputz wollte sie genügend Zeit einräumen, um in Ruhe die notwendigen Maßnahmen zu besprechen und zu entscheiden. Im Raum stand hier eine Zeitspanne bis Ende 2020.

Das Problem: Die Zeit hast du gar nicht Lagarde, weil man dir diesen zeitlichen Freiraum auch nicht geben wird!

Wie dargestellt, leidet der US-Geldmarkt unter den europäischen Banken und das wird sich die USA keine ganzes Jahr lang seelenruhig ansehen. Der BREXIT mit seinem 3,6 Billionen Euro schweren Absatzmarktverlust für die EU, ist in einer Woche Realität. Und Dank des EU-Parlamentes kann aus dem harten Austritt noch ein richtig harter Austritt werden. Zur Titanic gehört halt immer auch ein Eisberg.

Und in der Zwischenzeit konstruiert Donald Trump eine neue Warenstrom-Pipeline nach der anderen - China, Mexico, Kanada, UK.

 

(mehr …)

Pläne können schief gehen

Und manchmal funkt Kollege Zufall dazwischen.

Kein Zufall ist die Eskalationsstufe, die mittlerweile Frankreich "regiert". Neben blutigen Straßenschlachten, über die sich die hiesige Presse enorm ausschweigt, werfen nun auch Richter und Anwälte ihre Roben und ihr Talar aus Protest der Justizministerin zu Füßen. Und das just in dem Moment, als sie eine Pressekonferenz abhalten will.

 

Vollzieht sich in Frankreich das Scheitern von Macron? Mit Sicherheit, aber ist es ein gescheiterter Plan? Sicherlich nicht!

Woher kommt Macron? Was verbindet man mit ihm? Beziehungsweise, was hat die breite Masse gehofft, dass er neu erschaffen wird? Betrachteten sie Emmanuel Macron als Sinnbild und Symbol einer glorreich in die Zukunft geführten EU. Dieses Symbol ist richtig, nur das mit dem Glorreich war halt nie der Plan.

Aktuell bleibt, was die EU wirklich ist: Ein Gebilde fernab des Volkes und ein mitunter blutiger Trümmerhaufen ohne Rechtsbezug. Oder anders: Fällt das Symbol, fällt auch das Motiv, für das es steht. Und dann ist die Masse auch bereit für etwas anderes. 

 

Richtig gescheitert ist dagegen der Plan des Mullah-Regimes, blutige Rache für den Tod von General Soleimani zu nehmen. Den Entwicklungen nach geht es den religösen Iran-Führer in Kürze selbst an den Kragen. Und das ganz ohne Truppeneinmarsch der US-Streitkräfte oder gar durch das Anzündeln eines 3. Weltkrieges.

Der Unsinn mit dem 3. Weltkrieg ist halt einfach nicht tot zu bekommen - so wie jedes schöne Gruselmärchen. Sollte der Plan hierzu tatsächlich in irgendeiner Schublade gelegen haben, so ist dieser seit mindestens 2010 schwer am Versinken. Seit 09.11.2016 definitiv und glücklicherweise begraben! Man sieht es auch am Öl. Wenn jemand im Vorfeld weiß, wie heiß und scharf eine Suppe angerührt wird, dann die wenigen und überschaubaren Adressen im Öl-Markt. Ja, Gold steht weit oben, so wie lange nicht mehr - es folgt aber anderen Motiven, anderen Treibern.

 

Wenn man schon Verschwörungstheorien um den aktuellen Iran-Beschuss und -Abschuss stricken möchte, bitte schön: Nicht nur ein unglücklich-zufällig abgeschossenes Flugzeug im Krisengebiet, was wieder die Begriffe Ukraine und russisches Raketensystem vereint, sollte für Ausgangsmaterial sorgen. Auch der Begriff plötzlicher iranischer Studentenprotest neigt zu allerhand Strickmuster-Erschaffung.

 

Wenn sie aber nüchtern ergründen wollen, welche Transformation Donald Trump für die Golf-Staaten Region eigentlich angedacht hat, lassen sie den Flugzeugabsturz weg, ebenso die offenbar daraus resultierende Proteste. Geht es um Islam, geht es immer um Sunnit oder Schiit - Ali oder Sunna. Kleine Denkhilfe, das Grab von Ali liegt in Nadschaf im heutigen Irak. 

Nicht 3. Weltkrieg sondern eher eine Art Lawrence von Arabien 2.0 steht auf der Tagesordnung. Und unter der Perspektive, ist es auch weniger verwunderlich, dass ausgerechnet Israel sich an seine sunnitischen Nachbarstaaten wendet und zur GEMEINSAMEN Einigkeit gegen das Regime in Teheran aufruft. Verständlich, dass sich da nicht nur Sunniten sondern auch der gemeine Jude Augen und Ohren immer noch reiben wird. Aber alles weitere ist dann Thema für einen Podcast.

 

Bei der Menge an Unglaublichem und Ungeahnten bleibt natürlich die Frage, was es für die Märkte bedeutet. Zum Glück funktioniert ein Indikator immer - Korruption und Vorteilsnahme.

 

(mehr …)

Persische Goldraketen

 

Genau an solchen Events wie dem iranischen Gegenschlag beweist es sich, warum es eben Krisen-Metall und nicht Krisen-Aktie heißt.

 

Aktien mögen ein sinnvolles Investment-Tool zu einer gewissen Zeit und zu gewissen Rahmenbedingungen sein. Sie aber als "krisensicheres" Investment zu bewerben und an den Mann bringen zu wollen, ist und bleibt Scharlatanerie. Und wenn die Bombe fällt, ist man doch lieber hinter einer meterdicken Metallwand abgeschirmt und rennt nicht mit einem gefalteten Papierhut in den Fall-Out.

An der Stelle kann man den Umstand gar nicht genug unterstreichen, dass die iranische Gegenreaktion nun alles andere als unverhofft oder überraschend gekommen ist. Um das kommen zu sehen, braucht man weder Glaskugel, geheime Quellen oder Charts - gesunder Menschenverstand reicht. Umso erschreckender, was in der zurückliegenden Nacht beruflich tradende Kommentatoren so über ihre Ticker absondern. Von "mein letztes Update von vor 20 Minuten ist obsolet" bis "ich gehe mal lieber in Gold, Öl, CHF und Yen" war alles an Hysterie vertreten. 

Erneut die Frage, was für Pfeifen dürfen heute eigentlich alle an Geld ran?

 

Dass das persische Schau-Theater nun keinen Auftakt zu einem 3. Weltkrieg oder überhaupt einen größeren militärischen Konflikt darstellt, muss an der Stelle nicht erörtert werden. Das strategisch, planvolle und gekonnte Vorgehen der neuen US-Administration legt es darauf gar nicht an. Und natürlich hat man in Washington schon 3 Schritte weiter gedacht, als man Soleimani liquidierte. Überrascht war einzig der Iran und so sah dann sein 'Rachefeldzügchen' auch aus.

Kommen wir zum wirklich Nahrhaften an der Stelle - der Blick auf die charttechnischen Entwicklungen.

(mehr …)