Midterms I: Biden hat kein Geld mehr

Vor der Auseinandersetzung mit Wahlablauf-Unstimmigkeiten (zu deutsch Wahlbetrug) und des finalen Endergebnis, welches am Abend des 09.11.2022 immer noch nicht vor liegt. Gibt es den ersten Fakt, der schon besiegelt ist.

 

Joe Biden hat kein Geld mehr. Ihm fehlt die Möglichkeit, einen Haushalt nach seinen Wünschen aufstellen zu lassen.

Und das heißt auch, in die Taschen von Zelensky, Melnyk und Co. werden zukünftig keine Dollar mehr fließen.

 

 

Richtig gehört. Obwohl die Zählungen und Schiebungen noch laufen, das Repräsentantenhaus ist in republikanischer Mehrheit. Auf der Wahlkarte sieht das übrigens so aus:

 

Vorläufiges Ergebnis Decision Desk HQ

Vorläufiges Ergebnis CNBC

 

Es sind zwar vorläufige Ergebnisse. Aber derzeit gibt es niemanden mehr auf diesen Planeten, der die sichere Mehrheit der Republikaner im US-Unterhaus anzweifelt. Selbst nicht die, die es gerne würden.

 

Und an der Stelle sollte man sich mit dem Umstand vertraut machen, dass eben das US-Repräsentantenhaus - und nur dieses, Fiskalgesetze wie zum Beispiel den Haushaltsentwurf auf den Weg bringen darf. 

An der Stelle keine Vermittlung von Geheimwissen, sondern allgemeiner Tatbestand, der in jedem drittklassigen Lexika nachgeschlagen werden kann. Wikipedia schreibt dazu:

Quelle: Wikipedia, Senat der Vereinigten Staaten, https://de.wikipedia.org/wiki/Senat_der_Vereinigten_Staaten

 

Der normale Weg ist, das Repräsentantenhaus stellt einen Haushaltsentwurf vor. Bei erfolgreicher Abstimmung geht der Entwurf in den Senat und passiert er diesen, darf der Präsident ihn in Kraft setzen. In der bisherigen Praxis bedeutet das: Joe bestellte bei Pelosi und ihrer Clique einfach die Milliarden, die er brauchte, um sie zum Beispiel dem Korruptionssumpf Ukraine fürs Schweigen und Krieg machen zu bezahlen. Der Weg durch den Senat war derzeit schon nicht einfach. Mit Veto-Rechten und genügend Rinos an der Seite letztendlich aber gangbar.

Dank den Midterms ist es jetzt aber so, schon die Bestellung nimmt niemand mehr entgegen. Und damit gibt es auch keinen Entwurf, der durch den Senat durchkorrumpiert werden müsste. 

 

Selbstverständlich wird das Repräsentantenhaus einen Haushaltsentwurf vorlegen. Aber eben immer nur einen, den Joe und sein Gefolge nicht gebrauchen können. 

 

Von daher ist es schon jetzt nebensächlich, ob sich das deutsche Medienbordell in der Gewissheit wiegt, die befürchtete "RED WAVE" sei ja ausgeblieben. Warten wir mal bitte auf das Endergebnis, hat schon seinen Grund, warum plötzlich Wahlcomputer im ganzen Land ausfallen und altmodisch-sicher per Hand angekreuzt werden musste.

Diese Midterms haben schon jetzt mehr verändert, als es Joe und seinen Genossen von der IG Sumpf recht sein kann.

 

Fortsetzung folgt.


 

Fragen der Zeit

Nur wer die richtigen Fragen stellt, kann auch zu treffenden Antworten gelangen. Und hin und wieder liefern bereits schon die Fragen selbst, die richtigen Antworten.

 

 

Laut Prognose der niederländischen Rabobank verlieren die US-Demokraten im Repräsentantenhaus 75 Sitze, im Senat müssen sie 11 Sitze an die Republikaner abgeben. Damit würde eine ordentliche rote Welle den US-Kongress ausspülen. Zeit wirds. Martin Armstrong (The Forecaster) meldet, dass nach seinem Computer es nicht nach einer Wahl in 2024 ausschaut.

Also um das Szenario einer vorzeitigen US-Präsidentenwahl vorherzusehen, braucht man nun wirklich keinen Computer.

 

Wer verstanden hat, dass am Finanzmarkt und im Weltfinanzsystem alles, aber auch wirklich alles am US-Dollar hängt und einzig er bestimmt, nach welcher Melodie die Kurse tanzen, der kommt natürlich um eine genau Betrachtung und ein tiefer gehendes Verständnis für US-Politik nicht drum herum. So er denn die Zielsetzung verfolgt, dem Markt einen Profit, eine Rendite abringen zu wollen. 

Selbstverständlich werden die bestimmenden Faktoren und Zusammenhänge in Sachen US-Politik nicht in Mainstream oder Massenmedien dem Couchbewohner vorgekaut. Wenn dem so wäre, dann wären ja nicht nur alle aufgeklärt, sondern sogar reich.

 

Die Midterms sind eine der 3 Schlüsselmomente in diesem 2022. Die anderen 2, die bittere allgemeine Erkenntnis, dass Inflation ja doch nicht "Transitory" war und der Startschuss zum Super-Zinsanhebungszyklus der Federal Reserve und dem damit verbundenen Run des US-Dollars. Und anders als diese beiden, ist eben der Termin der Midterms schon weit im Vorfeld fixiert. Ein Wunder, dass das Medienbordell erst jetzt den Termin bemerkt und feststellt, dass es ja irgendwie Auswirkungen haben könnte. Weitsicht - dein Name ist nicht Rundfunk. Bei Inflation und Zinsen hingegen musste man schon verfolgen, wann hier der Damm brechen wird. 

Bestimmt wird jetzt einer dazwischen rufen, ja aber der Krieg in der Ukraine, was ist mit dem? Der hätte auch schon 2021 passieren können. Mit dem nach oben Schieben von Joe Biden ins Weiße Haus stand schon damals fest: Das jetzt wieder Schüsse in der Ukraine fallen werden, danach kann man die Uhr stellen (entsprechende Aussage im Podcast nach dem 20. Januar 2021).

 

Ob wirklich in der Nacht vom 08.11.2022 auf den 09.11.2022 die Ergebnisse der Midterms schon final vorliegen, darf eher bezweifelt werden. Aber neben der letztendlichen Zusammensetzung des US-Kongresses und was daraus folgt, stellen sich derzeit noch weitere Fragen.

 

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Es ist nicht alles schlecht – besonders wenn die richtigen stürzen

Glauben wir jetzt endlich, dass die Tech-Bubble schon lange geplatzt ist?

 

 

Im Chart der Schlusskurs von Meta Platforms Inc. (ehemals Facebook, Fressebuch, wie auch immer), die komplette Charthistorie, eine Kerze = 1 Monat. Und 14 Monate zu spät fällt auch der allgemeinen Presse auf, dass das hochgelobte Metaverse implodiert ist.

Unmittelbare Frage die sich direkt anschließt. Na Larry Fink, in wie viele IShare ETFs hat dein BLACKROCK den Mark Zuckerberg mit reingepackt?

 

Unglaublich aber wahr, selbst noch zum Halbjahr 2022 wurde ein Investment in die skurrile Dystopie Metaverse von namhaften und großen Finanzverwaltern auf einer goldenen Sänfte vor ihren Anlegern hin und her getragen. Und so zeigt sich erneut, nicht Glauben sondern nur Denken führt zum Erfolg.

 

Das die Visionen von Mark Zuckerberg nicht als strahlende Supernova neuen Glanz ins Anlageuniversum tragen, sondern eher als eine Art finanzieller Todesstern wie selbiger enden werden, hätte man spätestens aus dieser Darstellung ableiten können:

 

Tech-Commodity-Ratio | 17. Mai 2021

 

 

 

Klingt das jetzt zu sehr nach Schadenfreude? Nun, wer Ressourcen und Zeit dafür verschwendet, um die menschliche Gesellschaft in so eine Zukunft zu führen, der verdient das kolossale Scheitern:

VR Dystopia | unbekannter Künstler

 

 

Aber wie gesagt, am Ende gewinnt immer das Gute. Apropos Scheitern, wie geht es heute in Davos Herr Schwab? 

 


 

Liz Truss tritt ab – nächste Katastrophe für WEF

Nicht nur die Performance von WEF konformen ESG-Investments stürzt unhaltbar ins Negative und verbrennt einen Dollar nach dem anderen. Obwohl man doch so viel damit generieren wollte.

Auch von den in Davos gebrieften und entsandten Klappergäulen aus dem Rennstall Klaus Schwab fällt einer nach dem anderen aus.

 

Schwerer Schlag für Klaus Schwab

 

Neueste Verunfallung, die frisch empor gehobene britische Premierministerin Liz Truss. Oder wie es gerade ein Zuhörer treffend formulierte: "Da hält ja mein Handy-Akku länger".

Dabei hatte man Liz extra ein "konservativ-rechtes-Lager" Gewandt übergestreift, um in dem rauen politischen Gesamtklima überhaupt durchstehen zu können. Es half alles nichts.

 

 

Vom Leader zum Loser

 

 

Kein Wunder, die Zeiten allein mittels schöner Verpackung den gleichen Mist von einst umzusetzen, die sind lange vorbei. Damit auch schöne Grüße nach Italien, nur wer das richtige liefert, wird bestehen. Und weil der Fisch immer vom Kopfe her stinkt, gilt natürlich auch: Erst wenn die Ursache, der Quell eines Problems beseitigt ist, kann es überhaupt besser werden. 

Von daher, wer wird der nächste sein?

 

 

 


 

Kurzupdate

Normal denkende und geistig gesunde Menschen können wahrscheinlich nicht nachvollziehen, was die neuerlichen AKW-Pläne in den Reihen der Grünen für Staudämme an Verwirrung und Verzweifelung brechen lassen. Um hier Verständnis zu schaffen, es ist ungefähr so, als hätte Donald Trump plötzlich Hillary Clinton als seine Vize-Präsidentin bestimmt.

Nun ja, jeder Vergleich hat seine Schwächen. Wie der spätere Verlauf gezeigt hat, ist ein Unterschied zu Mike Pence nicht wirklich auszumachen. Allerdings hat auch die Beisetzungs-Zeromonie von George Bush Senior am 5. Dezember 2018 bewiesen, dass man schon damals ganz genau wusste, wen man sich mit Mike Pence ganz eng an sich band. Und alles andere führt heute zu weit.

 

 

 

Derweil hat man festgestellt, der Nordstream Pipeline fehlt ein Stück an Rohr. Und man hat auch festgestellt, dass es Putin definitiv nicht gewesen ist.

Moment, weder Presse noch irgendeine Regierung habe doch Putin explizit aus dem Kreis der Verdächtigen herausgenommen und eine Entschuldigung geäußert? Eben drum. 

Zuerst verweigert Schweden seine Ermittlungserkenntnisse öffentlich zu machen oder gar mit anderen Staaten zusammenzuarbeiten. Man klassifiziert Untersuchung und Ergebnisse als Streng geheim. Jetzt äußern sich Wirtschaftsministerium, Außenministerium und Kanzler Scholz und verstecken sich hinter dem gleichen Märchen. Und geben zu verstehen, dass man ganz genau wisse, wer hier was mit dem wohl größten und bedeutsamsten Infrastruktur-Projekt Deutschlands und diesem Kontinent angestellt hat.

Und an der Stelle ist es ganz einfach. Würden die gewonnenen geheimen Erkenntnisse Putin nicht nur belasten, sondern überführen, keiner, aber auch wirklich keiner würde sich hinter dem durchsichtigen Top Secret Feigenblatt verstecken.

Hallo Bundesregierung, die ganze Welt weiß bereits, dass der Befehl zur Sprengung aus Washington kam. Wird Zeit für eine weitere Runde an Sanktionen, oder?

 

Festzuhalten bleibt: So groß wie die Lächerlichkeit und Absurdität, die Sabotage zu vertuschen, ist auch die kriminelle Energie und der Hochverrat, der sich dahinter verbirgt.

 

Interessanter Umstand, dass ausgerechnet jetzt in Schweden eine andere Regierung das Zepter schwingt. Eine Minderheitsregierung, die von der Presse als "konservativer Block" bezeichnet wird, weil eben keine Sozialdemokraten mit dabei sind. Und dieser Block agiert unter den wachsamen Augen der Schwedendemokraten - nur so kommt er auf Mehrheiten. Die neue Regierung bedeutet nicht, dass in Schweden plötzlich Freundschaft nach Russland ausgebrochen ist, aber es bedeutet, dass die Liebe zu der übrigen EU von nun an eine wesentlich schwierigere ist. Und wo Erkenntnisse zur Sabotage der Pipelines in den Schubladen schlummern, wird die Fortentwicklung nach den Midterms eine ganz besondere.

Schon erstaunlich, wie die IG Sumpf es schafft, mit jedem weiteren Schritt, auch immer neues Kompromat gegen sich selbst herzustellen. Beeindruckend.

 

Nicht minder beeindruckend, wie im Zuge wachsender Energieknappheit, galoppierender Teuerung - nicht wegen ausgelasteter Kapazitäten, sondern wegen negativer Kapazitäten, die Märkte gerade wieder den Short-Squeeze in den Indizes feiern. Na ja, man muss nicht jeden Unsinn mitmachen, der Ausgang steht schon jetzt fest. Vorerst gibt es hier nichts zu tun. Yen-Engagement vorerst gestoppt, gleiches beim EM-Zukauf, Abwarten ist das Gebot der Stunde.

 

Damit auch Zeit, andere Problemfelder zu ergründen und zu recherchieren. Und an der Stelle schon eine Ankündigung vorab: Das Thema, welches als Nächstes hier behandelt wird, hat eine solche Schlagkraft, dass selbst Fürst Walter einen Kasten Champagner köpfen würde. Man möge glauben, Zinsen und Immobilienkredite sind ein Problem - viel zu kurz gedacht.

Bevor das aber öffentlich geht, muss ich noch einige Zahlen und Daten stichfest bekommen und das ist in dem Sektor nicht einfach. Ein paar Tage werde ich dafür noch brauchen. 

Entlohnung folgt.

 


 

 

 

 

Die Bundesnetzagentur lügt – immer noch

 

 

  Jan. bis inkl. Aug. 2021 Jan. bis  inkl. Aug. 2022 2022 zu 2021
Gas-Import Deutschland gesamt 3,89 Mio. Terajoule 2,36 Mio. Terajoule - 39 %
Gas-Verbrauch Deutschland gesamt 2,38 Mio. Terajoule 2,08 Mio. Terajoule - 12 %
Vom Import nicht verbraucht 1,51 Mio. Terajoule 280.000 Terajoule - 81 %

Gasspeicher-Füllstand
zum 01. September 

59,83 % 84,53 % ??? + 41 % ???

 

Daten: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Bundesamt für Statistik, Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

 

Alle weiteren Ausführungen zum bundesdeutschen Gas-Komplex befinden sich im frei zugänglichen Artikel direkt darunter.

 


 

Die Bundesnetzagentur lügt

Auch am 13. Oktober 2022 wird die nächste Beruhigungspille in Sachen Gasspeicherfüllstand gereicht. In dicken Lettern prangt die 95 Prozent. Michel lass krachen, was machst du dir Sorgen.

Die Zahlen gereicht von der Bundesnetzagentur, amtlich besiegelt durch deren jetzigen Chef und Grünen-Politiker Klaus Müller und selbstverständlich von kundiger und unvoreingenommener Journaille geprüft und vermittelt....

 

 

 

Die Speicher also zu 95% voll, wie es heute auch die Bild titelte? Starke Worte, Herr Klaus Müller. Die Wortmeldungen des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, welche die deutsche Erdgas-Importstatistik führt, sind aber auch nicht ohne.

Ein erster Auszug:

Wortmeldung Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

 

Allein nach den Wortmeldungen des Bundesamtes verzeichnen wir für Januar bis Juli 2022 über den groben Daumen gepeilt durchweg jeden Monat 1/3 weniger Erdgas-Importe als zum Vorjahreszeitraum. 

Auch der nominelle Verlauf und Einbruch der deutschen Erdgas-Importe wirft mehr Fragezeichen auf, als die Aussagen der Bundesnetzagentur zu untermauern.   

 

Quelle: DeStatis | Dashboard Deutschland

 

 

Und damit wird der genaue Blick in die Daten unausweichlich und die Fragestellung akut: 

Kann Deutschland überhaupt zu 95% gefüllte Gasspeicher für sich abrufen? 

 

Wie die Datenauswertung gleich zeigt: 

Nein, Deutschland kann nicht.

 

 

Wie soll es auch möglich sein, bei rapide wegbrechenden Gas-Importen ja quasi Rekordfüllstände aus dem Nichts zu generieren?

Wenn man in die Tanks lediglich die heiße Luft der Lüge einfüllt, dann zeigt der Pegel vielleicht 95 Prozent an. Aber kann man damit auch heizen oder Strom erzeugen? 

 

Im letzten Podcast wurde die Thematik des Füllstandes und der Gas-Importmengen schon im Detail beleuchtet. Aus aktuellem Anlass und wegen der Brisanz des Themas gibt es die Aufarbeitung frei, öffentlich und für jedermann zugänglich. Auch ohne Anmeldung.

Mittlerweile liegen auch die Import-Zahlen für den Monat August 2022 vor. Doch besser wird die Gemengelage dadurch nicht.

 

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Keine Glaskugel notwendig

Und zwar in aufsteigender Zeit:

 

17.08.2022 - 15:30: Fed-Mitglied Michelle "mehr 0,75% Zinsschritte sollten auf dem Tisch liegen" Bowman hält eine Rede

17.08.2022 - 20:00: Sitzungsprotokoll des letzten FOMC Meetings wird veröffentlicht

17.08.2022 - 20:20 Michelle Bowman greift erneut zum Mikrophon 

19.08.2022 - Options-Verfallstag für Aktien, Aktienindizes, ETF & ETN Optionen

31.08.2022 - Die deutsche "Spritpreisbremse" endet

31.08.2022 - Das deutsche "9-Euro-Ticket" endet

08.09.2022 - Zinssitzung EZB

21.09.2022 - Zinssitzung Federal Reserve

01.10.2022 - Der Bundesbürger blecht so viel für Energie, wie niemals zuvor

 

Das Wirtschaftsforschungs-Institut IMK hat bereits ausgerechnet, das allein die zuschlagende Gasumlage die Inflationsmessung um 2% nach oben schiebt. Das weiß man also schon heute - ganz breitflächig. Steigende Spritpreise und Transportkosten noch außen vor.

Es ist also keine Glaskugel notwendig, um schon heute zu wissen, was die EZB im September tun wird. Es ist auch keine Glaskugel notwendig, um zu verstehen, warum die Bärenmarktrally der Indizes just heute vom Erschöpfungssyndrom geplagt ist.

Und es ist auch keine Glaskugel notwendig, um vorausdenken zu können, wo das alles so hinführt.

Ein Kalender langt.

 

 


 

Ihr aktueller Standort

Ob die EZB schon weiß, welche der 2 fetten schleimigen Kröten sie Morgen gedenkt zu schlucken?

Fall 1 - Zinsen rauf:
Bonds brennen, Immos brennen, daraufhin dann Aktien und der Euro. Und die Inflation geht durch die Decke.


Fall 2 - Zinsen bleiben unverändert:
Der Euro brennt, die Inflation kletter weiter, es bringt Aktien und Bonds ins Rutschen, damit stehen die Immos im Feuer.

 

Von deutscher oder gar europäischer Wirtschaft reden wir ja schon gar nicht mehr. Aber egal, was die EZB weiß, wichtig ist nur, dass sie wissen, wo sie gerade stehen:

 

Weiteres zum DAX-Zyklus siehe auch PODCAST Mai 2022, sowie die TRINITY-Reihe. Wobei man schon einräumen muss, dass im Jahr 2022 der Zyklus eher einen Hybrid aus Standard und Mid-Terms darstellt. 

Die durch Gas-, EZB-News und einer Menge "es kann nicht sein, was nicht sein darf" - Propaganda induzierte Bärenmarktrally, sie raubt erwartbar den Anlegern mal wieder den letzten Cent. Goldman Sachs bekommt es gerade von seinen Klienten zu spüren. Quasi zum hundertsten Male hat man sich dann doch auf Richtung Short verständigt, und just in dem Moment geht es wieder nach oben. 

Ach ja, in diesem Jahr ist es halt nicht nur von Nöten, zu verstehen, was da am Markt passiert, das die Kurse so treibt, sondern eben auch, das WARUM. Dann klappt es auch mit dem Timing und den Positionierungen.

 

Auffällig, bei der jüngsten Bärenmarkt-Rally beginnt das Gold wieder zu schwächeln. Bis dann 14:30 die Future-Märkte eröffnen, das Blech nach oben geht, aber die Indizes nach unten. Genau die Korrelation wollen wir sehen, genau diese fehlte noch, genau diese musste sich noch einstellen, weil es unvermeidbar war.

 

Wird ein interessanter Tag Morgen. Enjoy the show.

 


 

Alles, was du wissen musst

20. Mai 2017 - der Tag, der alles erst entschieden hat.

 

[Ton an!]

 

Was müssen für diesen Empfang für Vorgespräche gelaufen sein? Und wie groß war damals schon der Zorn der Saudis auf den "Swamp"?

 

 

16.07.2022 - der Tag, der nutzlosesten Auslandsreise eine US-Präsidenten.

 

16.07.2022

 

 

Aber gleichzeitig auch der Tag des charmantesten Lächelns überhaupt:

 

 

Reporter fragen Biden, ob Saudi Arabien immer noch der Ausgestoßene ist. Die Reaktion von Bin Salman unbezahlbar.

 

 

Ergebnis des Treffens:

 

 

Produktion ist nicht gleich Produktionskapazität. Saudi Arabien sagt selbst, dass über mehr an Öl-Förderung nicht gesprochen wurde.

 

 

 

 

Enjoy the show.