Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln

Ein Lump weniger – zum Tode von John McCain

Ist das jetzt geschmacklos oder im Falle eines Ablebens pietätlos? 

So lange die deutschen Leitmedien und Zensurbolzen wie zum Beispiel Welt.de aus dem Hause Axel Springer krampfhaft nur das eine Zerrbild des verblichenen Senators aus Arizona darstellen. Und dabei die andere und wesentlich tragendere Seite des Politikers vor der öffentlichen Meinungsbildung wegdrücken, so lange darf und muss dann auch Anstoss geübt werden.

Ist man in der Lage, sich auch ein Bild vom restlichen Wirken und Treiben eines John McCains zu machen, wird man schnell feststellen, dass die Überschrift noch viel zu milde formuliert wurde. Und Johnny in seiner politischen Laufbahn vor Pietätlosigkeiten selbst nie zurückschreckte. Und da reden wir hier nicht nur von seiner Rolle und Verantwortung als einer der Keating Five.

Für die Nichtsnutze von Welt.de mag John McCain ein "Ehrenmann" gewesen sein. Wobei man sich schon fragt, was wissen ausgerechnet diese Typen schon von Ehre? Für alle anderen, die noch klar bei Verstand sind, war der Politiker John McCain eben nichts weiter als ein Heuchler, Verbrecher und Verräter.

Das er durch den amtierenden US Präsidenten ausdrücklich nicht öffentlich gewürdigt wird, das hat er sich auch fleißigst verdient.

 

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Angebot und Nachfrage | Podcast 17-2018

Angebot mit Nachfrage, Angebot für Nachfrage oder Angebot gegen Nachfrage?

Dass das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage die Preisbildung bestimmt - eine Binsenweisheit, welche man schon mit Kinderschuhen aufsaugt, bzw. aufsaugen sollte.

Die Lehrbuchsätze dazu sind wohl auch weit geläufig: Ist das Angebot so und ist die Nachfrage so, verhält sich der Preis so und so...

 

Worüber man leider kaum ein Wort verliert, Status des Angebotes und Status der Nachfrage beeinflussen sich auch gegenseitig, was ganz interessante Effekte zum Vorschein bringt. Diese kennt der Goldbug nur zu gut und spürt sie heute immer noch - Tag für Tag.

Aber wiegen sie sich nicht in Sicherheit, weil ausgerechnet sie sich für einen soliden Betongold-Investor halten oder gar dem Bitcoin-Glauben verfallen sind.

Die Gesetzmäßigkeiten von Angebot und Nachfrage machen garantiert auch vor ihnen nicht Halt.

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Der billige Erdogan – Und die Waffe des 21. Jahrhunderts

Die Kurse sind gemacht und laufen wie besprochen. Demnach findet sich auch Zeit, ein paar Worte zu einem Randthema zu verlieren:

Die Türkei und der Erdogan mit seiner Weichspülwährung.

 

Die Türkische Lira notiert zum USD derzeit bei 6,10. Bezogen zum Jahresanfang macht das einen stolzen Kaufkraft zu USD-Verlust von ca. 74%. In der Spitze standen wir bereits etwas höher, ca. 82% Abwertung hatte die Kurstafel schon ausgegeben.

Interessant ist, dass die heimatliche Presse bereits von katastrophalen Abwärtsspiralen, Chaos und Untergang titelte, als sich der Wertverlust der Lira "nur" bei 40% befand. Was ist daran interessant?

Denken wir zurück in den Frühsommer 2014, als Draghi ganz bewusst den Euro von 1,40 per Zinsschraubenjustierung in den Keller versenkte. Die Eurozone schaffte damals auch einen Wertverlust von immerhin 36% binnen eines halben Jahres.

Dennoch kam von dieser Seuche, welche sich erdreistet, sich Journalist zu schimpfen, nicht mal die Andeutung, dass der Euro in Gefahr wäre. Oder noch schlimmer, eine Schlagzeile, die da lautet: Die Euro-Basher hatten Recht!

Mit Erdogan und der Lira sehen wir aber derzeit den wohl besten Beweis, eines veränderten Rahmen in der heutigen Zeitrechnung. Denn das die Lira just nach Erdogans Wahl im Gulli des Unbrauchbaren verschwindet, hat nur eine Ursache:

 

Niemand hat mehr Lust, aus den Hirnschalen seiner Feinde zu saufen.

 

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Die Angst der anderen

Die Werte zum Wochenschluss

 

EURUSD: +0,54% | EURJPY: +0,27% | EURGBP: +0,30%
AUDUSD: +0,77% | NZDUSD: +0,59% | AUDCHF: +0,66% |NZDCHF: +0,49%

Nachfolgender ist zwar Counterpart zur Euro-Front und fällt, passend zur hiesigen Berichterstattung aber dennoch mit grüner Markierung:

USDJPY: -0,29%

 

Aus den gezeigten Kursen wissen sie es schon längst, auch Gold und Silber gingen nach oben.
XAUUSD: +0,56% | XAGUSD: +0,46%

 

Und selbstverständlich liegt die Ursache in den heutigen Morgen- bzw. in den australischen Vorabendstunden begraben.

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Australien liefert

Das die zurückliegende Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für den zukünftigen Verlauf diverser Kurse entscheidend wird, stand bereits seit letzter Woche fest und wurde genauso kommuniziert.

Australien hat gestern Nacht geliefert, wie sich am heutigen Handelstag auch unschwer erkennen lässt. Und Australien war nicht der einzige Kandidat, der sich gestern zu bestimmten Aussagen und Zugeständnisse hat nötigen lassen.

Und damit immer noch nicht genug. Die nächste Hürde für diese Nacht ist schon in den Startlöchern.

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Die Türkei kommt in die EU

Nur eben ganz anders als gedacht.

Das die neue italienische Regierung keine Scheu vor der Abkehr vom Euro hat, ist kein Staatsgeheimnis. Ihre Planspiele mit einer Parallelwährung zu hantieren und das diese natürlich zu einer bestimmten politischen Agenda gehören, welche höchstes deutsches Wohlwollen genießt, wurde auf dieser Seite schon mehrfach erwähnt und betrachtet.

Es ist eben nicht nur ein Planspiel, sondern ganz gewollte Maschinerie. Denn irgend einen Faktor müssen sie ja politisch schaffen, wenn sie das Ende eines Jahrhundertprojektes nach draußen verkaufen wollen.  Es ist ähnlich dem BREXIT. David Cameron hat 2013 dem Referendum doch nicht Leben eingehaucht, weil er als britischer Politiker in der EU-Ära urplötzlich Gefallen an den Belangen des Pöbels gehabt hätte. So naiv kann man gar nicht sein, das zu glauben! Es war und ist eben politisches Motiv und nichts weiter.

 

Nun bekommt der währungspolitische Separatismus von Italien frischen Wind in die Segel. Und selbstverständlich schweigen sich die massenmedialen Heuchler und GEZ subventionierten Taugenichtse darüber fleißig aus. Im Schatten von Erdogan, Lira und einstürzenden Brücken interessiert es das Schlafschaf und Stimmvieh eh nicht.

Wie Roman Baudzus auf Cashcurs.com berichtet, hat der Lega Nord Politiker und Wirtschatfswissenschaftler Claudio Borghi Aquilini der EZB die Pistole an die Schläfe gesetzt. Im Zuge des auslaufenden QE Programmes fordert er von der EZB Garantien zur Beibehaltung der jetzigen europäischen Zinsdifferenzen oder aber Italien sagt sich vom Euro los.

Im Falle des Falles hätten wir dann ganz schnell türkische Verhältnisse und das mitten in Europa, ganz ohne Visa-Deal, Flüchtlings-Verlade und ewig ungewollte Beitrittsverhandlungen.

 

In Bezug zum vorangegangenen Artikel:  Hoffentlich denkt der solvente EM Investor auch mal über diese Entwicklung nach.

 


 

Buy High & Sell Low – Die Logik des Edelmetallmarktes

Kaufe teuer, verkaufe billig - die Handelsdevise, welche das grundsolide Fundament einer jeden Hausfrauenrally bildet, hat nun endlich auch vollends im Edelmetallmarkt Fuß gefasst. Zumindest trifft dies für westliche Anlegerschaften zu und das kann auch ohne Scheu bewiesen werden.

Während zum Beispiel Gold gemessen an den "Stabil-Währungen" Argentinischer Peso, Venezuelanischer Bolivar und der berühmt gewordenen Erdoganschen Lira wie folgt ausschaut:

 

Kennen sie sicherlich schon das heutige Bild, welches Gold aber gerade auch Silber in westlichen Währungen wie Euro und USD abliefert. Gemeinhin muss man also sagen, der US Dollar Raum aber auch die Eurozone sind gemessen am Krisenindikator Edelmetall ein Bollwerk der Stabilität und Zuversicht.

 

Damit ergibt sich aber schon die erste positive Nachricht: Wenn ihnen das nächste Mal jemand erzählen will, dass Donald Trump die USA, deren Wirtschaft und sozialpolitisches Gefüge ins Chaos stürzt, dann knallen sie dem Spinner einfach den Gold in USD Chart um die Ohren.

 

Aktuell ist es zwar schön, dass die Nachfrage nach Goldkontrakten in der Türkei um über das 2fache im Vergleich zum März diesen Jahres angestiegen ist - 17.000 Kontrakte zu 40.000 Kontrakte aktuell und die Unze zur Türkischen Lira um 30% zugelegt hat. Nur ist es die falsche Klientel, die Gold kauft. Es ist nur der gemeine Türke und nicht der goldpreisbildende westliche Investor. Dieser orientiert sich lieber an Lieschen Müller und deren Handbuch einer gelungenen Hausfrauenrally.

Folgendes hören sie an der Stelle auch nicht zum ersten Mal von mir. Der Goldmarkt steht sich mal wieder selbst im Wege. Er ist halt vollgerpflastert mit Dummschwätzern, Labertaschen und politisch wie ökonomisch unverständigen Laien.

Das wäre auch noch zu ertragen, wenn es dazu nicht noch eine preisbildende Macht gäbe, die diesen Umstand auch noch ausnutzt, wie sich gleich ganz einfach mathematisch und bildlich aufzeigen lässt.

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