Zentralbank ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln

Deutsche Presse will Regierung stürzen

Zwei herausragend eklatante Falschmeldungen an einem Tag. Beide zum gleichen Thema und dazu geeignet, Regierungsarbeit zu vergiften und zu sabotieren. In aufwiegelnder und meinungshetzender Absicht hat die deutsche Presseindustrie am Sonntag folgende zwei Falschmeldungen in Umlauf gebracht:

 "CSU stellt Merkel ein Ultimatum"  

Seehofer über Merkel: "Ich kann mit der Frau nicht mehr arbeiten"

 

Beide Meldungen sind falsch und unwahr. Beide wurden dementiert, mittlerweile auch vom Nachtprogramm der Tagesschau. Auf dem umherlaufenden Schlagzeilen-Katalog und den Online-Plattformen der schuldigen Organe werden sie aber immer noch stolz präsentiert.

Natürlich ist es nichts Neues und in dem Sinne keine Nachricht wert, wenn die deutsche Pressindustrie mal wieder ein paar Lügen unters Volk dichtet, man ist ja so einiges gewohnt. Der Fall ist aber speziell. Es geht eben um nicht weniger, als dass die Falschmeldungen dazu gereichen, zwischen das Arbeitsverhältnis der Regierungspartner Zwietracht und Missgunst zu säen.

Sie können natürlich sagen, das ist jetzt aber ganz schön hoch gegriffen. Aber stellen sie sich mal vor, sie lesen in der Zeitung, ihr Geschäftspartner habe das und das über sie gesagt. Allein die Zeit, die sie dafür aufbringen werden müssen, den Sachverhalt aus der Welt zu räumen und zu klären, könnten sie wesentlich sinnvoller nutzen. Erfolgen solche Verleumdungen dann noch in angespannten Situationen, steigt die Wahrscheinlichkeit für ungewollte Konsequenzen sprunghaft.

Und beim Fall der deutschen Regierung eben zu unser aller Last.

 

Daher darf man schon fragen:

Hat dieses verlogene Schandmaul von deutscher Presseindustrie etwa die Absicht, die Regierung der Bundesrepublik zu sprengen?

 

Das die Presse des 21. Jahrhunderts willig und bereit ist, alles mögliche zu schreiben und zu erfinden, um eine gewählte Regierung zu Fall zu bringen, sollte einem auch nicht ganz so unbekannt und neuartig vorkommen. Von Donald Trump haben sie sicherlich schon mal was gehört. Eine innerdeutsche Zielrichtung wäre aber mit Sicherheit eine ganz neue Qualitätsstufe.

Dabei ist die Motivlage für einen solchen Dolchstoss mehr als offenkundig. Die jetzige deutsche Regierung hat gar nicht die Absicht zu liefern, wovon man in träumerischer Art und Weise noch vor Regierungsbildung geschrieben und orakelt hat. Die Praxis erteilt der Wunschwelt des Sozialisten erneut einen herben Dämpfer. Dabei hätten die Herren Schurrrnalisten und Copy-Paste Praktikanten nur den Koalitionsvertrag lesen brauchen.

Brexit, Trump, Österreich, AFD, SPD, Jamaika, Macron, Italien und natürlich Deutschland - es läuft eben alles anders, als es die altlinken Gesinnungsschreiber es sich wünschten, erhofften und glaubten.

Kurz um, sie verstehen die neue Welt einfach nicht, welche sich vor ihnen gerade herausbildet. Es ist auch kein Wunder, sie haben ja schon die alte Welt nicht verstanden.

 

Eines scheint man jetzt wohl dennoch zu erahnen, dass an allen globalen Entwicklungen die alte und heute gleiche deutsche Regierung irgendwie immer mit daran beteiligt gewesen ist.

 

 


 

 

Merkel-Seehofer: Brüllt der Löwe, dann steigt der Adler auf

Und von oben lässt es sich nun mal weiter blicken, als durch das Dickicht der bajuwarischen Savane.

Die Märkte sind vorerst abgefrühstückt, nun kann man sich dem anderen Schlachtfeld zu wenden, dem "großen Asylstreit" zwischen Merkel und Seehofer. Es gibt halt Prioritäten.

 

Seit gut einer Woche existiert nur eines, was Republik und vor allem die Klick- und Zugriffsjunkies des Gazetten-Sumpfes in Aufregung versetzt.

Regierungskrise, GroKo-Krach, Seehofer droht, Merkel kämpft ums Überleben, Streit eskaliert, Vertrauensfrage, Neuwahlen, Ende der Kanzlerin und Dramatisch

 

Soweit die Schlagworte und Zeilen der letzten Tage.

Das einzig Dramatische an dem Thema: Die intellektuelle Gülle,  welche zwar aus den immer gleichen faulig stinkenden Eimern, den Leuten in die Augen gespritzt wird. Von austragender Journaille und aufnehmenden Rezipienten aber als lecker Rosenwasser deklariert wird.

 

Sich heute der presstituierten Sichtweise anzuschließen, zwischen Merkel und Seehofer wäre so plötzlich und planlos ein Riesenstreit mit regierungssprengendem Potenzial um das Thema Asyl entstanden, würde ja bedeuten, die Presse täte beim Thema Asyl und Migration, das erste Mal die Wahrheit schreiben.

 

Wohl aktuell bestes Beispiel für die nach wie vor gestörte Wahrnehmung und Darlegung von merkelscher Politik und EU ist der Welt Artikel über die "Neue Doktrin" der Chefin.

Ihre Aussage:

"Die erste Loyalität gilt immer dem eigenen Land,
aber die zweite Loyalität sollte der Europäischen Union gelten.“
[Angela Merkel]

 

Merkels Ansage deutet Chefreporter Robin Alexander kurzerhand um zu einem "Europe first". Nicht nur das der Boulevard-Schreiber den Inhalt der Aussage komplett ins Gegenteil verdreht, offenbar kennt er noch nicht mal den Unterschied zwischen Imperativ und Konjunktiv.

Das mit der Loyalität und dem eigenen Land erblickte das Licht der Öffentlichkeit kurz nach dem G7 Treffen. Sie wissen schon, der Gipfel mit der absolut unbedeutenden Abschlusserklärung. Dieser papierhaften Gardinen-Predigt, in der zu schönerem Wetter alle Ja sagen. Natürlich nur gültig mit Unterschrift... Und selbst das torpediert dann der letzte Sozialist der westlichen Welt und vermeintlicher Castro-Bastard Justin Trudeau.

Der Versuch der Presse, mit einem wahrheitsverzerrenden Bild wieder Trump als Buhmann hinzustellen, ging erneut nach hinten los. Zu blöd, wenn Washington, Paris und auch Kanada eigene Perspektiven ein und der selben Szenarie öffentlich stellen. Folglich ist am stets gepredigten Kampf Macron gegen Trump auch nichts dran - welch Wunder.

 

 

 

Aber es solle ja nicht um den G7 Gipfel gehen, sondern um die aktuell deutsche Befindlichkeit. Die Sensibilisierung auf die gereichte mediale und journalistische Qualität ist aber notwendig, wenn man das aufgeführte Duett zwischen Merkel und Seehofer verstehen will.

Denn zu etwas soll und wird das bayerisch-preußische Bühnenstück führen. Nur garantiert nicht zum Ende dieser Kanzlerschaft.

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Edelmetall – der Befreiungsschlag

Wahre Geduld beginnt erst dann, wenn es einem egal geworden ist.

 

Endlich ist es geschafft, der Befreiungsschlag beim Edelmetall.

Und nein, hier ist nicht vom Befreiungsschlag nach oben hinaus die Rede. Denn die Zeit für die Einläutung einer fulminanten Gold- oder Silber-Hausse stand eben noch nicht fest und ist auch knapp noch nicht gekommen. 

Wahrscheinlich ist dies hier die atypischste Begleitung des Edelmetallmarktes, die sie in deutscher Sprache werden finden können. Ein bis aufs Mark durchdrungener Edelmetall-Bug, der statt den Bullen seit Monaten ein und den selben Bären predigt, obwohl ihm das persönlich natürlich auch nicht schmeckt.

Bei Edelmetall geht es aber nicht um Geschmack, sondern um handfestes. Dieser Markt kennt eben keine Lobby und hat keine Lobby. Dafür aber ständig wechselnde Feinde, auch aus den eigenen Reihen. Paradoxer Weise wird ab einem bestimmten Zeitpunkt so ziemlich jeder das Edelmetall - vorzugweise Gold und Silber seinen Freund schimpfen wollen.

Wenn sie demnach aus dem härtesten Markt der Welt Gewinn ziehen wollen, dann ist wahre Geduld ihr wichtigstes Einsatzkapital.

 

Vergessen sie vermeintliche Spezial-Indikatoren, die angeblich so gut darin sind, bedeutungslose Anstiege zu erahnen. Gerade wenn die verwendeten Gerätschaften noch Wochen zuvor dafür gereichten, vom exakten Gegenteil zu verkünden.  Silber ganz valide bei 3$ zu deuten und sich über die eigene Silber-Haltende Kundschaft auch noch Ausschütten vor Lachen, ist eben nicht professionell. Und alles andere als gewinnbringend.

Am Ende ist es ganz einfach. Auf die Frage nach dem "Passt es jetzt", muss ein schlichtes und sicheres JA erfolgen.

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EZB – Von Excess hinüber zu Exit

"Die Zeit der unkontrollierten Exzesse ist vorbei..."

Dieser Satz von Obama, gesprochen am 07. September 2009, vor versammelter US-Bankenlandschaft, um ihnen im Zuge der Finanzkrise die Leviten zu lesen und eine ganz neue Ära des Bankgeschäfts einzuleuten, sollte noch bekannt sein.

Wie bezeichnend ist es doch, dass der nubische Prinz der US-Demokraten damals schon ganz genau wußte, was folgen wird. Statt das Banken ihr Geld und ihr Glück an der Wallstreet und dem Finanzmarkt versuchen, hatten sie danach die Möglichkeit, komplett risikolos Geld einzusacken. Steuergeld rückgabefrei hergeschenkt einzig durch politischen Willen. Wie bezeichnend, dass dieses politische Geschenk den Namen Exzess-Reserve trägt und dank US-Demokratischer Gesetzgebung nur bei der FED abgeholt werden brauchte. Und erst unter Trump und Powell erfolgt der Entzug dessen - siehe US Notenbanksitzung vom Mittwoch.

Auch wenn dieser Artikel sich der gestrigen EZB-Sitzung widmet, beginnt er mit einem Tatbestand der Federal Reserve betreffend. Die Diskussion um die Frage, wer denn der größere Sozialist unter den "freien" Staatsgebilden ist, wird ja gern mit der Europäischen Union beantwortet. Im Vergleich zur heutigen USA unter Trump mag das gelten. Die USA unter Obama war nicht weniger geschickt darin, das Primat des Marktes zu verzerren, auszuschalten, auszuhebeln und eine Kaste von wenigen zu begünstigen. Halt so wie die EU auch, immer auf Kosten der Allgemeinheit.

Doch nun zu Draghi und seiner gestrigen Vorstellung.

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Federal Reserve – Endlich wieder normal | Podcast 10-2018

Natürlich hat die US-Notenbank heute den nächsten Zinsschritt getan. Was haben sie denn gedacht? Anders als der Trümmerhaufen EU, weiß man halt wie Geld und Wirtschaft richtig geht. Kein Wunder, unter Trump haben auch endlich wieder die Köpfe das Sagen, die die richtigen ökonomischen Handbücher nicht nur kennen sondern auch verstehen.

Und nein, das marxsche Kapital, die Mao-Bibel oder Milton Friedmans surrealer Monetarismus, mit dem sich Trumps Vorgänger die Wände tapeziert haben, sind keine ökonomischen Handbücher, schon gar keine die funktionieren.

Deswegen sehen sie live ein Staatsgebilde, welches trotz Zinsanhebungssprint gleichzeitig von Arbeitslosenquoten-Senkungsrekord zu Arbeitslosenquoten-Senkungsrekord rennt. Und auf der anderen Seite haben sie die EU. Welche eigentlich nur noch eine Art konkursreifer Drogeriemarkt ist: Staubsauger, Glühbirnen und Wattestäbchen. Und worauf man nicht aufpasst, das klaut der Schwatte...

Soweit so gut, aber:

Das eigentlich essentielle und wirklich historisch Wegweisende, was die US-Notenbank heute gestartet hat,
ist nicht die Zinsanhebung auf geschmeidige 2%.

 

Mitbekommen hat es kaum jemand, verstanden schon gleich gar nicht. Dabei ist es der ursächliche Grund, warum trotz Zinsanhebung im US-Raum, der Euro wieder nach oben geht.

Da hilft es auch nichts, wenn ihnen Spiegel oder der andere Schreibe-Hort von Stefan Aust wieder eintrichtern wollen, wie schlimm und falsch doch alles unter Donald Trump läuft. Da hilft es auch nichts, die am Boden liegende böhmische Deflationskuh zum XL-ten male zu Tode zu melken. Die Dampfwalze der Realität hat sie heute allesamt überrollt, ohne das sie es gemerkt haben.

Man sollte eine keynesianische Welt eben nicht durch die Hornbrille des Friedman betrachten, dann sieht man vielleicht auch was läuft.

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