Das letzte Aufgebot

Am 25.11.2021 gab der deutsche Bundesrat sein Ja zur Covid-Tyrannei. Damals das Kabinett Merkel abgewählt, das Kabinett Scholz aber noch nicht vereidigt. Am 26.11.2021 gab es den sprichwörtlichen Black Friday. Allein der DAX marschierte an dem Tag fast 1000 Punkte nach unten.

Bestimmt erinnern sie sich daher auch noch an dieses grobschlächtige Chartbild aus dem Beitrag: "Black Friday - geliefert, wie versprochen"  

 

Titelbild "Black Friday" 26.11.2021

 

Der Kenner sieht sofort, der Absturz vom Freitag war kein singuläres Ereignis, sondern das die Talfahrt bereits mit zitiertem JA des deutschen Bundesrates einsetzte. Soweit der kleine Ausflug in die Historie. Ach waren das noch Zeiten, als die Messung des DAX mit einer 15 begann.

 

Auch an diesem kommenden Freitag tritt der Bundesrat zusammen, um erneut über die Covid-Tyrannei zu befinden. Ob wieder ein JA oder doch ein NEIN zustande kommt, ist an der Stelle schon nicht mehr entscheidend. Grund sind bereits abgeleisteter Plan und Timeline in 2022 sowie weiterer Ausblick. Interessant ist die Parallele allemal.

Bevor sich dieses Chartupdate mit den unmittelbaren Faktoren und Terminen dieses kommenden Freitags und des restlichen September befasst, die gewagte Prognose für den Oktober.

 

Oktober 2022:

Die Messung des DAX beginnt mindestens mit einer 10. Selbes gilt auch für die Inflationsrate der Eurozone, sowie die von Deutschland. Wobei sich ernsthaft die Frage stellt, ob im Oktober noch entsprechende Institutionen arbeitsfähig sind, die Inflationsmessung vorzunehmen, um sie dann im November zu verkünden. Wie soll auch die Inflation sinken können, wenn Joe "Pedopeter" Biden beim Haupttreiber Öl einen "ich kaufe jedes Fass für 80 US$" Preisboden reinquatscht? Der Ausblick sagt auch, im Oktober 2022 wird es an politischen Fluchtbewegungen und Rücktritten nicht mangeln. Was im übrigen nicht nur für Deutschland gilt - hallo Schweden, schön, dass ihr es eilig habt.

 

Gewiss sind das sehr gewagte Prognosen, die aber auf dem beruhen, was die Mechanik der politisch getrieben Finanzmärkte vorgibt. Um die Vorrede abzukürzen: Das, was da augenblicklich zusammengerührt ist, wird den Akteuren der IG Sumpf derart die Socken von den Füßen reißen. Das deren gelobte Agenda vom Great Reset vollends in ein Great Closet verwandelt wird.

 

 

 

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SNB im Panikmodus

Er ist einer der wenigen zu 100% verlässlichen Indikatoren, um sicher zu beurteilen, wie stark das Weltfinanzsystem von einer Feuerwalze überrannt wird - die Geschäftigkeit der Schweizer Nationalbank.

"Überraschend" für die Analysten da draußen, die SNB hebte heute ihrerseits auch den Leitzins an und zwar gleich um 50 Basispunkte - von minus 0,75 auf minus 0,25.

 

Chef des Ladens, der Frankenschockler und Totengräber einer ganzen Volkswirtschaft Thomas Jordan begründet den Schritt damit, dass der Schweizer Franken mittlerweile nicht mehr so hoch bewertet sei.

Beim Blick auf den USDCHF Kurs, der trotz eines US-Dollars bei über 100 nur auf der 0,97 rumturnt und der gemessen zum Euro sich mit einer 1,01 schmückt - also Frankenschockniveau, ist das schon eine mehr als dreiste Aussage.

Aber so ist das im Universum der Zentralbanken. Die Lüge ist das täglich Brot.

 

Der Schritt der SNB hat selbstverständlich Auswirkungen. Und interessanter bzw. erfreulicher Weise haben diese nicht primär etwas mit dem Schweizer Franken selbst zu tun. Denn plötzlich kollidiert das Universum der Zentralbanken mit dem Universum der Carry-Trades.

Oder um es mal so auszudrücken: Schon wieder gibt es die gelobten Aktien-Nachkaufkurse, richtig schon wieder. Demnächst wohl auch am 99 Cent Wühltisch eines drittklassigen Gammel-Rasthofes.

 

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Trinity – Teil 1 | Podcast 15-2022

Trinity - wie Dreiklang, Dreieinigkeit, aber auch wie erstmalig entfesselte Sprengkraft.

Wie Euro, Bunds und Dax. Wie Zinsen, Konsequenzen und Lagarde. Wie unaufhaltsam, unvermeidbar und schlussendlich. Und doch alles in allem schön anzusehen. Man muss eben nur wissen, wohin man überhaupt blicken muss.

 

 

An der Feststellung lässt sich nicht rütteln, wer den Markt schlagen will, muss dem Markt stets voraus sein. Doch dazu muss man ihn erstmal verstehen, ihn ergründen, ihn begreifen. Selbst das garantiert noch keinen Erfolg, aber es ist die Mindestanforderung.

Zum Glück macht es einem der Markt auch leicht, denn er neigt in Regelmäßigkeit dazu, seine Mechaniken und Korrelationen eindrucksvoll offenzulegen. Man muss eben nur zur rechten Zeit in die richtigen Winkel blicken.

 

Dann ist es auch ein Leichtes, wild geäußerte Spekulationen selbstständig auf Substanz abzuklopfen. Leider stellt sich gerade hier schnell heraus, was im glitzernden Gewand Qualität durch Expertise verspricht, ist am Ende dann doch nur das Abkopieren von einem anderen gleicher Güte. Die groteske Filmversion des menschlichen Tausendfüßlers, in der Medien- und News-Industrie ist sie die traurige fleischgewordene Realität.

 

Ich strebe nach Verstehen und Erkenntnisgewinn, persönliche Bedeutung ist mir egal. Du strebst nach Bedeutungsgewinn und gibst dafür Kenntnis und Verstand vor. Nein, wir sind nicht gleich. Gott sei Dank.  

 

Heutiger Podcast in ganz besonderer Form - nämlich als Video. Es gibt Punkte, die müssen eben aufgezeigt werden, und mit Aufzeigen ist in dem Fall die visuelle Darstellung unumgänglich.

 

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