Notfallmeeting EZB

Keine 6 Tage ist es her bzw. keine 96 Stunden an Handelstagen, und schon muss der EZB Rat ein Notfalltreffen abhalten.

Und das, wo man doch am letzten Donnerstag so vollmundig getönt hat, dass jetzt die Sterne günstig stünden, Zinsanhebungen vorzunehmen. Die Deutung keineswegs eine Bauchentscheidung. Nein, man versicherte knallharte Fakten und Daten gründlichst mit allem, was an Experten aufzugabeln war, analysiert und durchleuchtet zu haben.

PS: MARKWIRTSCHAFT war zur Datenschau leider nicht eingeladen... 

Stein des angestoßenen Notfaltreffens - und schon wird dem Hörer das Dejavu zu den Ohren raus hängen: Die wachsenden Spreads in den Yields der einzelnen Mitgliedsstaaten. Beim Bundfuture, der bis dato schon auf 142 runter ging, mehr als verständlich.

Nach dem Meeting versprach man neue Tools, ohne aber konkret zu werden. Gleichzeitig log man rotzfrech und widerrechtlich die Eurogemeinschaft an, in dem man behauptet, der von der EZB beklagte Yield-Effekt wäre eine Folge der Pandemie.

 

Resultat des Meetings: Kurzfristige und minimale Entspannung bei den Anleihenkursen. Der Bund Future zurück auf 144. Na was für ein Gewinn... Gleichzeitig auch zu beobachten, die Reaktion des Euro-Wechselkurses: EURUSD schiebt es weiter unter 1,04.

 

Und damit sind wir wieder beim Anfang des hinlänglich bekannten und behandelten gordischen Knotens.

 

Diese Verbrecherbande hat fertig! Und Ende der Durchsage.

 


 

Sankt Nimmerlein ist jetzt | Podcast 16-2022

Bekanntes Meme-Motiv aus Good Fellas. Und nicht ohne Grund in dieser Version.

 

Mittels Financial Repression sorgte man einst für das Überleben der hirnspinnstigen Utopie. Wobei Überleben schon weit übertrieben ist, Verlängerung des Leidensweges ist wesentlich genauer. Selbstverständlich auf Kosten, Vermögen und Lebenszeit von 342 Mio. Bürgern und nachfolgenden Generationen.

Noch genauer ist es, wenn man Financial Repression als das Verbrechen benennt, welches es ist: Es ist schlichtweg der Bruch völkerrechtlich bindender Verträge.

Mit Völkerrecht kennen sich ja die Fans und Hüter des Euros immer gerne aus, besonders dann, wenn es zum Beispiel um Russland und Zar Putin geht.

Also wider des Rechts oder wie der Amerikaner kurz fassen würde OUT OF RIGHT (hallo Outright Monetary Transactions), ist über eine gute Dekade mittels gebrochener Solvenzregeln, gemeinsamer Schuldenhaftung und Staatsfinanzierung per Druckerpresse der liebe Zins des Euro-Raumes ausgeschalten worden, um auch weiterhin die Mär von dessen segensreicher Vitalität erzählen zu können.

Getreu der Devise: Nullzins heute und Konsequenzen am Sankt Nimmerleinstag. Wie ungelegen, dass Sankt Nimmerlein ausgerechnet jetzt schon ist.

 

Übrigens, wenn der Name Putin schon einmal gefallen ist. Die russische Zentralbank hat ihrerseits den Leitzins wieder auf das Niveau vor der militärischen Sonderoperation herabgesetzt.

 

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Nichts kann stoppen, was da kommt – wirklich nichts

"Nothing can stop what is coming, NOTHING." Ein altes berüchtigtes Zitat, über welches nicht wenige den Kopf geschüttelt oder gar gelacht haben. Nun, beim Blick auf diese Kurs-Bilder sollte mindestens das Lachen schon mal verstummt sein.

 

 

Yield-Kurve Deustchland

Yield-Kurve Frankreich

Yield-Kurve Italien

 

 

Sie sehen richtig. Die Bilder zeigen die Zinsentwicklung ausgesuchter EU-Mitgliedsstaaten innerhalb der letzten 6 Monate. Sie sehen auch richtig, es handelt sich um die 3 größten Volkswirtschaften der EU. Nicht nur dieser, sondern auch des Euro-Raumes. Selbst bundesdeutsche Anleihen mit einer Laufzeit von nur 2 Jahren yielden mittlerweile positiv.

Grund für den Zinsanstieg ist selbstverständlich der verminderte Aufkauf dieser Papiere (EZB), zzgl. eines sichtbaren Abverkaufes eben dieser. Offenbar hat ein gewisses Segment des Marktes längst das Zutrauen in Anleihen mit dem Euro-Siegel verloren. Und wenn wir von Euro-Anleihen sprechen, dann sprechen wir natürlich von Deutschland. Das Wunderland der Eurozone, dessen Anleihen der Rest der Welt gerne auch bei negativen Zinsen aufnahm, im Tausch gegen geglaubte Sicherheit. 

Doch dieses draghisch-merkelsche Perpetuum Mobile existiert nicht mehr - aus diversen Gründen. Der simpelste ist, weder sitzt weiterhin ein Draghi in der EZB noch eine Merkel im berliner Machtzentrum. Zu simpel, sagen sie? Sie haben ja gar keine Vorstellung davon, wie selbst diese einfachste aller Feststellungen am Markt nicht getroffen und in entsprechende Schlussfolgerungen umgesetzt wird.

 

Dass die Sonderstellung bundesdeutscher Anleihen vorbei ist, zeigt der Bund-Future eindeutig:

 

Dieser Chart wird hier öfter mal bemüht. Die textlichen Anmerkungen vor Wochen gesetzt. Der letzte Kommentar ist 3-4 Wochen alt. Seit dem sind 3 weitere rote Abverkaufswochen dazu gekommen. Und aus dem Dargestellten lassen sich mehrere Rückschlüsse gewinnen.

Eine - auch aus der Kategorie ganz einfach: Heute immer noch anzunehmen, ein deutscher Aktienindex wäre bullisch zu bewerten, ein Rücksetzer ein Kauf und das ersehnte Mana warte auf der Long-Seite, bei gleichzeitig abverkauften deutschen Anleihen, ist an selbstzerstörerischen Irrwitz nicht zu toppen.

Die Ära des billigen Geldes hat zwar noch nicht ausgedient, aber ihre Wirksamkeit ist verflogen - hier auch aus verschiedenen Gründen. Wer den Verlust der Wirksamkeit abstreitet, möge sich die Bilder nochmals ganz genau anschauen. Und wer den Zusammenhang zwischen Wirkung billigen Geldes und bullischen Indizes nicht wahrhaben will, relativiert, ausblendet, wird alles verlieren. Schmerzhaft und zu Recht.

 

Eine weitere Feststellung: Die Entwicklung der europäischen Zinsen erfolgt ganz ohne Zinsschritt der EZB. Und dennoch gibt es Akteure und Weissager, die eine zusätzlich rein wirkende Leitzinsanhebung der EZB bei komplett eingestellten Aufkaufprogrammen ihnen als ausgemachten Fakt verkaufen wollen. Die Trotteldichte am Finanzmarkt steht eben der einer typisch deutschen Einkaufsmeile in nichts nach, wo Heerscharen an Verblödeten sich weiterhin mit Aerosolschutz-nutzlosen und zur Virenabwehr wirkungslosen Stofflappen die Atemwege verkleistern. Wohlgemerkt, dass eben diese Kategorie Humanoid (Mensch darf man ja gar nicht mehr sagen) sich mindestens schon 3-fach, wenn nicht mehrfach hat weg spritzen lassen.

Ein weiteres Paradox: Im Konzert der globalen Zinsschritt und Inflationsdeuter nehmen die Rufer eines US-Dollar Niederganges weiterhin nicht ab. Obwohl der Umkehrschluss dieses Mantras ja bedeutet, dass der Euro ja steigen müsste, weil er kann es nur, wenn der US-Dollar sinkt und technisch dafür die EZB eben Aufkaufprogramm einstellen und ihre Zinssätze anheben müsste.

Nur, dann würde die EZB eben genau das machen, was man der Federal Reserve in falscher Analyse und falschem Verständnis der Gesamtlage als Fehler unterstellt, der dann zum orakelten Niedergang des US-Dollars führt: Nämlich Anleiheaufkauf einstellen (Tapering) und Zinsen anheben (Lift off).

Kein Wunder also, dass solch analysierten Dollar-Short Einstellungen seit über einem Jahr krachend versagen und man in der Not weiter Geldbündel in längst geplatzte Tech-Bubbles reingequatscht und versenkt. Neuester Strohhalm, an den man sich klammert: Die jetzt einbestellte UNO wird nicht nur die alte Ordnung des Globus retten, sondern die verlustigen Positionen gleich mit. Echt jetzt, die UNO?

Und das aus Mündern, die bis dato großspurig mit besten Beziehungen und Kontakten nach Russland prahlten und Handlungsweisen und Gebaren einer USA kritiklos über alles stellten. 

Aber wie oben schon gesagt: "...alles verlieren. Schmerzhaft und zu Recht." Der Krug geht ebenso lange zum Brunnen, bis er kaputt ist.

 

So weit eine erste Bestandsaufnahme und das noch ganz ohne Shanghai-Lockdown, US-Hafensanktionen für Russland, politischer und gesellschaftlicher Selbstmassakrierung im einstigen EU-Motor Deutschland und natürlich ohne Ausgang der heutigen Frankreichwahl.

 

Im letzten Podcast schon behandelt, aber wegen Gewicht nicht genügend hervorzuheben. Gewinnt Le Pen, dann war es das. Dann ist das Elend, den dieser Sumpf des Westens mit sich bringt, schneller vorbei, als er es eh schon ist. Aufhalten lässt sich die eingeschlagene Richtung nicht mehr. Auch hierfür gelten mehrere Faktoren und ausschlaggebende Gründe, die hinlänglich behandelt wurden.

Der Ausgang der Frankreichwahl fungiert somit als Katalysator einer unaufhaltsam laufenden Reaktion der anliegenden Komponenten. Dennoch gilt: Gewinnt Le Pen, ist es die Bombe schlechthin. Dann ist das Geschrei nach erfolgreichem BREXIT (auch erfolgreich prognostiziertem BREXIT) im Vergleich dazu nur ein leises Aufstöhnen gewesen. An den Paukenschlag bei den Finanzmärkten möchte ich gar nicht denken. Denn im Gegensatz zur Wahl von Le Pen, hat man zumindest einen möglichen BREXIT nach außen hin kommuniziert. Auch sämtliche Broker haben ihre Klienten eindringlichst darauf vorbereitet, Margin-Anpassungen vorgenommen und Geldverwalter ihre Depots daraufhin angepasst. 

Heute hat eine möglich kommende Le Pen niemand auf dem Schirm. Und zur Stunde, als dieser Artikel entsteht, ist die Presse immer noch nicht dabei, diese so enorm wichtige Wahl aufzugreifen. Was in der Gesamtschau wieder darauf hindeutet, die Chancen für die alles erschütternde Überraschung steigen enorm.

Passen würde es zur jetzigen Zeitachse, wie die Faust aufs Auge. Und auch zum Gebaren der Wokeria und ihrer medialen Propaganda Maschinerie: Gemeinschaftliches Leugnen, Verschleiern und Vogel-Strauss-Taktik, bis die Realität erbarmungslos zu schlägt. Auch hier gilt: Hallo Brunnen, hallo Krug.

 

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ECB – Elder Criminal Bankster | Podcast 05-2022

Widersprüchliches, Fahrigkeit und eine sichtbar fachliche Überforderung kennzeichnen das EZB Statement vom 03. Februar 2022. Das Einzige, was bei der EZB-Pressekonferenz eine professionelle Figur machte, war die Brille von Fielmann.

 

Gleich einer drittklassigen Gebrauchtwagenhändlerin ruderte die EZB-Chefin um die Schwerpunkte Zinsen, Inflation und wirtschaftlicher Gesamtzustand der Euro-Zone herum. Wer nicht weiß, was das Modewort Schwurbel bedeutet, dieses Statement verdeutlicht es.

Die gelobte Erholung, die "Recovery" wiederlegt mit den selbst gereichten Daten. Die Aussagen zur Inflation erneut abenteuerlich. Und bei der Begründung, warum ein Zinsschritt wenn, erst im Jahre 2023 erfolgen könne, setzte dann selbst das Kommunikationsmodul aus.

 

Es ist kein unbekanntes Phänomen, heute politische Posten nicht wegen Leistung und Kompetenz zu besetzen, siehe auch Biden, Baerbock, Lauterbach u.a.. Sondern ganz nach Passform politischer Vorhaben und Agendatreue. Der reale Ausgang solcher Personalpolitik ist dann aber auch regelmäßig der gleiche.

 

Und zu welchen Mitteln greift man, wenn Kompetenz Mangelware ist? In dem Fall blieb der Zentralbank nur die FX-Markt Intervention - zu deutsch: Die Wechselkursmanipulation. 

Offenkundig genügten auch hierfür nicht die eigenen Kapazitäten, so dass sichtbar der Schweizer Franken aushelfen musste. Nun, EZB und SNB sind in der Hinsicht auch kein unbekanntes Tandem. Der Podcast gibt Aufschluss.

 

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Panik – Es Precht! | Podcast 33-2021

Das Kartenhaus der globalen Utopien, gezimmert aus Framing, Lügen und kriminellen Machenschaften verkittet mit dem stinkenden Mörtel des Great Reset, es zerbricht nicht nur. Es fliegt vor den Augen auseinander.

In der politischen Ebene haben wir die plötzlichen Rücktritte und Frühverabschiedungen in den Ruhestand bzw. die Fraktionsbank der Korruptions-Ermittlungen. Und einen Biden, der sich schon jetzt im Vatikan in die Hosen macht, nur wenn er daran denkt, wieder zurück in die USA zu müssen, wo er bei keiner einzigen Seele mehr Rückhalt genießt. Außer bei Anderson Cooper.

Und auch in der medialen Ebene hat die erste Garde der Funktions-Eliten Lunte gerochen, dass es schon eher gestern als heute an der Zeit wäre, die Checkliste des Wendehalses abzuarbeiten.

Gemeint ist natürlich die Framing-Kanone des Staatsfunk Markus Lanz und der wild umher philosophierende Richard David Precht, die in einem gemeinsamen Auftritt ins Lager der sogenannten Leugner, Schwurbler und VTler wechseln.

 

Fakt ist eines:

Besser wird die Sachlage in der kommenden Woche nicht! Besonders wenn man sich vor Augen führt, was man sich zur Lösung des Supply-Chain-Kollaps in den USA ausgedacht hat. Da kommst du nie drauf: VERSPROCHEN!

Und schaut man sich an, was aus den beiden Zentralbank-Sitzungen der Bank of Canada und der EZB vermeldet wird, dann lässt es sich nur mit einem Wort beschreiben: Resignation.

 

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Kakerlaken im Licht | Podcast 28-2021

"Only when evil is forced INTO THE LIGHT can we defeat it. Only when they can no longer operate in the [shadows] can people see the truth for themselves...."

Ein alt bekanntes Zitat und von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde ergibt es immer mehr Sinn. Vielleicht bringt auch dieses Bild mehr Licht ins Dunkel:

 

Roth-Merz, Merz-Laschet, Laschet-Maaßen

 

Gewiss nicht die schönste visuelle Zusammenstellung, eher ein Schnellschuss zur Verdeutlichung. Links Claudia Roth und Friedrich Merz beim feuchtfröhlichen Neujahrsempfang 2020 im Hotel Suellberg in Hamburg. In der Mitte der Kanzler-Wunschkandidat des sogenannten "DeepStates" neben deren vorgeschobener Marionette Armin Laschet. Und rechts hat seit heute jemand seine Tarnung auffliegen lassen: Hans Georg Maaßen. Weiteres dazu im Podcast.

Natürlich könnte man noch weitere politische Bilder zusammenstellen, welche den Sumpf der letzten Dekaden und dessen Netzwerke im Flutlicht erscheinen lassen. Gerade Afghanistan bietet sich nach dem Knall in Kabul geradezu an. Dann scheucht es sie umeinander, wie die Kakerlaken im Licht und ein jeder kann sie sehen und dabei beobachten.

In dem Podcast soll es aber auch wieder mal um Märkte gehen, denn eines wird schon jetzt mehr als deutlich:

 

Diese "Pandemie" endet entweder in der DM oder sie endet in Gulden und Taler!

 

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Gehorsam und Revolution | Podcast 23-2020

Der Fußboden des großen Corona-Kriegsrates in Brüssel, er gleicht einem Kasperle Theater oder einem überdimensioniertem Glücksrad:

 

 

Doch wo bleibt es stehen? Keiner weiß es. Das einzige was man jetzt schon weiß - das Vorhaben, welches man als große siegbringende Lösung erdachte und verkündete, wird es nie geben.

Wer glaubt das die Herren und Damen, welche da mal mit mal ohne Maske um ein EU-Rettungspaket beraten, schaut eindeutig zu viel Tagesschau. An dem Tisch geht es längst nicht mehr um Geld, sondern um die Frage nach Gehorsam oder Revolution.

 

Kleine Überraschung an der Stelle. Ob das zu lenkende Volk auch den notwendigen Gehorsam zur Fügung selbst in größte Widrigkeiten und Ekel mitbringt oder wutentbrannt die Straßen stürmt, hat sehr viel mit Geld zu tun. Weniger ob jetzt Geld da ist oder nicht. Es ist eher eine Frage des Aggregatzustandes des Geldes.

Glauben sie nicht? Das sie genau diese Verbindung nicht kennen, nicht sehen, ist bereits ein Mittel, sie in Gehorsam verharren zu lassen - egal was da kommt. Oder meinen sie, das neuzeitliche weltweite Inflationsziel der Zentralbanken von 2% ist aus der Luft gegriffen?

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Warnschuss Stuttgart | Podcast 21-2020

Am Sonntag Randale und Verwüstung in der Grünen-Hochburg Stuttgart. Heute am Mittwoch tagt der EZB-Rat, um über das EZB-Urteil zu befinden und eine "gute Lösung" auszuarbeiten. Obwohl die Frist noch 42 Tage umfasst und der Richterspruch aus Karlsruhe doch gar kein Problem darstellt...

Diese Interview-Begebenheit mit Horst Seehofer ist schon sehr dicht dran; an des Pudels Kern:

Richtig gehaltvoll wird es, wenn man die Fragen auf ein "wer erpresst" und "warum jetzt" erweitert.

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“Sommer der Liebe” – Jetzt auch in Deutschland

Nachdem die Vernichtungsfeuer und Brandschatzungen der Nächstenliebe in den USA am Erlöschen sind, hat die Party- und Eventgemeinde in Deutschland Fuß gefasst. Am Sonntag konnte man ihre Friedensrufe in Stuttgart vernehmen: "Aluhut Nacktbar" oder so ähnlich...

 

Natürlich ist dieser Zustand kein rein deutsches Novum. Selbe Bilder und Entwicklungen erreichen den FakeNews-Abstinenzler seit Wochen schon aus Spanien, UK oder Frankreich. Im letztgenannten Land ist schon seit über einem Jahr Dauerparty angesagt; mit stetig wachsender Eskalation.

Und selbstverständlich ist es keine Entwicklung, die dem aufmerksamen Beobachter überrascht oder unverhofft begegnet. Das breitflächige Krawalle, Randale und Zerstörung so wie in den USA auch bei uns Einzug halten werden, ist im letzten Podcast ausführlich dargelegt worden.

Damit einhergehend die weiter anwachsende Absurdität der dazugehörigen politischen sowie medialen Vermeldungen. Mit der Folge, dass auch der letzte Couch-Michel registriert, welchem Blendwerk er tagtäglich ausgesetzt ist und sich von der illusorischen Zaubershow automatisch abwendet, abwenden wird. The Great Awakening fordert einen hohen Preis, der nach den Dekaden des Tiefschlafes auch zu zahlen ist.

 

Neben der Darstellung des Bekannten, was jedem Normaldenkenden aufs seelische Gemüt schlagen sollte, gibt es auch ein paar positive Entwicklungen. Positiv in dem Sinne, dass es den skizzierten Ablauf bis in den Herbst 2020 nur erneut bestätigt. Ob man das daraus resultierende Hauen, Stechen & mediale Geschrei als positiv erachtet, bleibt Geschmackssache.

Und damit sind wir genau bei den Schwerpunkten des Artikels: Schweigende Mehrheit & Corona App, EZB und Deutsche Bundesbank.

Und nicht nur aus der Konstellation Lagarde vs. Weidmann ergibt sich endlich wieder ein Handelsszenario. Ab Monat Juli winkt eine Saisonalität des Edelmetalles, welche genau in die Karten spielt.

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EZB Urteil – Karlsruhe lässt den Adler frei | Podcast 17-2020

Eigentlich müsste man das komplette Urteil und offizielles Statement des Bundesverfassungsgerichtes vortragen. Denn jede einzelne Zeile ist eine Granate, eine Marschflugkörper, eine Standhaubitze gegen EZB, EUGH, Bundesregierung, versammelten Bundestag & Bundesbank.

 

 

Natürlich ist es kein Wunder, dass die Tragweite und Tiefe dessen, was Andreas Voßkuhle und Kollegen hier als Urteil verkündet haben, von der Presse nicht mal im Ansatz verstanden wird. Wer jahrelang seinen Kopf nicht benutzt, ist gerade hier zum Scheitern verdammt. Selbes gilt aber auch für "alternative Berichterstattung" und auch für das, was sich für die Krönung der Finanzwelt hält.

Dabei hat das Urteil nicht nur eine Auswirkung auf Märkte, EZB-Politik und Finanzen - weit gefehlt. Was da am 5. Mai verkündet worden ist, berührt unmittelbar die heutige Situation von Lockdowns, Grundrechts-Einschränkungen, Impfschutzgesetz und Hygienedemos ganz massiv.

Das Urteil ist wie eine Grundschule in Sachen Grundgesetzanwendung & rechtspolitischer Volksbildung.

Dies vorweg: Kein Infektionsschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist in der Lage, das Grundgesetz und vor allem die Handhabung und Lesart der Artikel außer Kraft zu setzen. Aber dazu genauer im Podcast.

Wer in der Woche des 5. Mai - dem 5.5. auf einen großen Knall gewartet haben sollte. Mit dem Urteil wird der große Rums geliefert. Welch zufällige Fügung, dass dieser Podcast die laufende Nummer 17 trägt.

 

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