Syrien und die Gas-Lüge

Und schon wieder tropft es aus den Reihen der Chemiewaffen-Kontroll-Behörde nach außen. Eigentlich wäre es das Top-Thema, welches von den Leitmedien und nicht nur von Wikileaks oder vereinzelten ambitionierten Journalisten aufgedeckt und behandelt werden müsste. Aber dann wäre ja klar, dass man über den Syrien-Krieg und Schuldzuweisungen gerade in Bezug auf Giftgas die letzten Jahre nur ganz großen Unsinn unters Volk gekippt hat. 

Das Fatale daran - nichts hat die letzten 8 Jahre so sehr den Globus bestimmt und geformt, wie eben der Krieg in Syrien. Genauigkeit und Wahrhaftigkeit wären demnach unabdingbar, denn Medien haben nicht nur die Funktion der Informationsvermittlung, sondern bilden und erziehen dabei automatisch mit. Doch wenn es politisch opportun ist, eben eine Figur wie Assad plötzlich als Schlächter darzustellen, dann ist so etwas wie Wahrheit und Motivbetrachtung halt fehl am Platze. Ein jeder Krieg braucht auch sein Monster - als wäre der IS nicht schon genug?

Welch ausgesprochenes Wunder, dass nachdem der türkische Vorsitz der OPCW an einen Spanier überging, eben OPCW-Mitarbeiter und Inspektoren den Mut finden, sich zu melden und ihre Untersuchungsergebnisse über Giftgas-Einsätze in Syrien ganz anders darstellen.

Doch wie jetzt nach all der Zeit noch überhaupt durchsehen? 

Der Journalist Dan Cohen hat auf seinem Twitter-Account ein kurzes Video verfasst, in dem er die aktuellen Reports bei Wikileaks und die Geschehnisse in Syrien zusammenfügt:

 

 

 

 

 


 

Nachgelegt – Podcast “Der Bär am Honigtopf”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Rouhani, Erdogan und Putin beim Dreier-Gipfel in Ankara | 04. April 2018]

Ob das wirklich ein Bild für die Götter ist? Wenn ja, dann ist es sicherlich keines für den Herr Gott der Christen.

Bei so viel Ärger um irgendwelches Gift, tut es auch mal gut, mit Freunden einfach Händchen halten zu können. Warum jetzt aber ausgerechnet Putin der Garant dafür sein soll, den Islam von mitteleuropäischen Boden fern zu halten oder besser noch wieder zu vertreiben, erschließt sich hinsichtlich der aktuellen Bild-Lage nicht ganz. Muss es aber auch nicht.

Im letzten Podcast ging es unter anderem um den Fall Skripal. Derzeit heißt es, dass der Leiter des britischen Labors nicht in der Lage wäre, die Herkunft der aufgefunden Substanz zu bestimmen. Die Aussage stimmt so nur zu 50%, die andere Hälfte fällt der guten Schlagzeile zum Opfer. Und schon ist die Wahrnehmung des Hergangs eine ganz andere. 

Auch wird behauptet, nur das Labor in Porton Down wäre in Besitz einer Giftprobe und das Vereinigte Königreich gibt nichts raus. Auch diese Behauptung ist komplett falsch.

Dahinter steckt dann keine Verschwörung, keine Theorie oder ganz geheime Quellen. Es ist alles dokumentiert, man muss es nur lesen oder besser gesagt, lesen wollen. Wie zum Beispiel im nachfolgenden Artikel.

Und dann gab es noch ein paar Bezugquellen hinsichtlich der Offenmarktpolitik der EZB.

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