Letzter Aufruf

Eigentlich gilt, an der Börse wird nicht geklingelt. Aber in diesen Zeiten ist einiges ganz anders. 

 

Früher hatte man bei Problemen stets ein Bündel an zielführenden Lösungen zur Auswahl. Von denen in aller Regel nicht immer zur besten gegriffen wurde. Heute ist es so, als würde man nicht aus Lösungsalternativen wählen, sondern die Option zur größtmöglichen Verschlechterung präferieren.

Joe Biden zum Beispiel: Nachdem man Hafen-Kollaps mittels Strafzins nach Manier eines Kredithaies beikommen will und vor lauter Staunen über wegrennende Öl-Preise gleich noch ein weiteres Pipeline-Projekt beerdigt, kommt nun der nächste Knüller.

Wahlbetrüger Joe Biden hat die FTC aufgefordert, gegen die amerikanischen Öl- und Gas-Unternehmen ein Verfahren wegen betrügerischem Verhalten (wie zum Beispiel illegaler Preisabsprachen) zu starten.

Weiterer Kommentar überflüssig.

 

Blickt man nach Europa und Deutschland, stellt man ganz schnell fest. Joe Biden ist nicht allein. So verspritzt man millionenfach experimentelles RNA-Gift und fragt jetzt tatsächlich, warum die Intensivbetten voll sind.

Die Gewissheit, es sind ja doch nicht die Ungeimpften Covid-Invaliden, greift immer mehr, so dass Politik und Wissenschaft sich schon mal in gegenseitigen Schuldzuweisungen warm laufen: Siehe Mertens-Söder. 

Aber man spritzt weiter, willkommen bei den Schildbürgern. Alles übrige zu diesem Komplex auch von der makro-ökonomischen Bedeutung im letzten Podcast behandelt. Genießen sie die Popcorn-Show, so gut es eben geht.

Ein ganz spezieller Sidekick in der Aufführung baut sich gerade in Österreich auf: Die Bundesheer-Gewerkschaft ruft die Soldaten auf, sich an der Großdemonstration in Wien (20.11.2021) mit zu beteiligen.

 

Damit zurück zum eigentlich Anliegen des heutigen Beitrages. Der Blick auf die Instrumententafel zeigt, es bietet sich doch tatsächlich noch ein kleines "Rettungsboot" an, dass an der Stelle nicht unerwähnt bleiben soll. Und mittlerweile hat das Radar auch eine erste genauere Peilung an Eisbergen ausgemacht, die den Weg der Indizes-Titanic kreuzen.

Übertrieben, nicht notwendig sagen sie? Dann bereiten ihnen diese Supply-Chain-Kurven sicherlich auch keine Sorgen. PS: Es sind nicht die Frachtraten für Schiffsverkehr.

 

 

 

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Zeit für den Markt | Podcast 27-2019

Auch wenn es in diesem Podcast mal wieder um Kurse, Charts und Marken gehen soll, eine Meldung vom heutigen Montag sticht einfach hervor:

 

James Le Mesurier tot in Istanbul aufgefunden.

Der Gründer und einer der führenden Köpfe hinter den White Helmets ist in Istanbul ums Leben gekommen worden... Die Umstände des Todes sind nebulös und dennoch ziemlich eindeutig.

Die von Le Mesurier aufgebaute Truppe der White Helmets rettet in der öffentlichen Wahrnehmung gerne Opfer aus Kriegsgebieten. Hat aber auch schon bewiesen, dass sie sich bestens auf das Erstellen von Kriegsgreul-Propaganda-Filmchen versteht, Gas-Opfer zu inszenieren weiß oder radikal-islamischen Erschießungskommandos beiwohnt, um flink deren Opfer abzutransportieren. Man weiß halt, wie man den Ruf eines Sanitöters in die Realität verwandelt.

Siehe auch Podcast: White Helmets Down

 

Angesichts dieses Ereignisses darf zum Abschied auch nochmal freundlich posieren:

 

Bleibt festzuhalten: Nur das Karma hat alle Optionen offen. Und manchmal ist die Welt eben doch gerecht.

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Zinssenkungs-Bluff verliert Auftrieb

Am Freitag vermeldet das Statistikbüro des US-Arbeitsministeriums seine neuesten Messungen zum Stand der Dinge. Im Ergebnis erhält die geschürrte Zinssenkungsfantasie, welche auf der Erwartung einer düsteren Zukunft beruht, einen herben Dämpfer. Denn ach her je, die vermeldeten Daten wollen mit dem an die Wand gemalten Teufel nicht so wirklich harmonieren.

Die aktuellen Zahlen der Nonfarm-Payrolls standen zur monatlichen Veröffentlichung an. Eine der wichtigsten Kurzfrist-Indikatoren, auf den der Markt blickt, wenn es um die Beschaffenheit des US-Arbeitsmarktes und Zinserwartungen geht. Fallen die vermeldeten Daten für den Berichtszeitraum besser aus, als erwartet, so spricht dies für eine weiter anziehende Beschäftigung, niedrige Arbeitslosenquoten, steigenden Inflationsdruck und damit im Umkehrschluss auch für steigende Zinsen.

Für den Juni 2019 wurde mit einer Verkündung von ca. 160.000 neu geschaffenen Stellen gerechnet. Vermeldet wurden 224.000 also deutlich besser als gedacht.

 

Darauf reagierten natürlich die Kurse, was uns zum Ausblick für die kommende Handelswoche bringt.

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Tag des Aluhutes | Podcast 15-2019

USA versenken eigene Öl-Tanker +++ Italien spielt mit Parallelwährung +++ Markt beschwört niedrige Zinsen

 

Soweit die provokanten Schlagzeilen des Podcastes. Es wird sich gleich zeigen, wieviel Substanz und wieviel Wahrheit in den einzelnen Aussagen steckt. Und passend zur recht durchgeknallten Gemengelage rangieren diverse Kurse um entscheidene Dreh- und Angelpunkte, inkl. dem Ausbruch von Gold. Doch zuvor ein kleiner Exkurs in die Macht der Bilder:

 

Eine kleine Bildfolge zum Durchklicken von zumindest nicht populär veröffentlichten Pressefotos

Embed from Getty Images

 

Schon bei diesen kleinen Schnappschüssen sollte die wild umher schmierende Propaganda-Presse ins gewichtige Straucheln kommen. Die eingefangene Vertrautheit der achso miteinander konkurrierenden Persönlichkeiten in die handelsüblichen Erklärungsmuster - in dem Sinne zu pressen, ist schon eine Herausforderung. Als kleinen Bonus reiche ich dann mal noch dieses Bild:

 

Embed from Getty Images

 

Aber eines der besten Schaustücke, um die agitatorische Schlagseite der deutschen Presse- und Medienindustrie auf einem einzigen Punkt zu verdeutlichen, ist diese Zusendung:

 

Tagesschau Wetterbericht - Zusendung Verfasser Unbekannt

 

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