Sankt Nimmerlein ist jetzt | Podcast 16-2022

Bekanntes Meme-Motiv aus Good Fellas. Und nicht ohne Grund in dieser Version.

 

Mittels Financial Repression sorgte man einst für das Überleben der hirnspinnstigen Utopie. Wobei Überleben schon weit übertrieben ist, Verlängerung des Leidensweges ist wesentlich genauer. Selbstverständlich auf Kosten, Vermögen und Lebenszeit von 342 Mio. Bürgern und nachfolgenden Generationen.

Noch genauer ist es, wenn man Financial Repression als das Verbrechen benennt, welches es ist: Es ist schlichtweg der Bruch völkerrechtlich bindender Verträge.

Mit Völkerrecht kennen sich ja die Fans und Hüter des Euros immer gerne aus, besonders dann, wenn es zum Beispiel um Russland und Zar Putin geht.

Also wider des Rechts oder wie der Amerikaner kurz fassen würde OUT OF RIGHT (hallo Outright Monetary Transactions), ist über eine gute Dekade mittels gebrochener Solvenzregeln, gemeinsamer Schuldenhaftung und Staatsfinanzierung per Druckerpresse der liebe Zins des Euro-Raumes ausgeschalten worden, um auch weiterhin die Mär von dessen segensreicher Vitalität erzählen zu können.

Getreu der Devise: Nullzins heute und Konsequenzen am Sankt Nimmerleinstag. Wie ungelegen, dass Sankt Nimmerlein ausgerechnet jetzt schon ist.

 

Übrigens, wenn der Name Putin schon einmal gefallen ist. Die russische Zentralbank hat ihrerseits den Leitzins wieder auf das Niveau vor der militärischen Sonderoperation herabgesetzt.

 

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Zurück in die Zukunft | Podcast 23-2019

Über die Umwälzung und den Kehraus in der heutigen Medienlandschaft

 

Das Kommende kann man bereits jetzt bestaunen:

 

 

Nicht nur für die Medienbranche gilt: Preisverfall und Dumping sind der Tod von allem. Es kannibalisiert ganze Branchen und Wirtschaftszweige, führt zu Stillstand statt Weiterentwicklung und Innovation. Monopolbildung auf der einen und Hungertuch auf der anderen Seite und in diesen Spagat etabliert sich dann zwangsläufig das schon besprochene Gieren und Raffen. Und selbstverständlich kennt dann auch das, was man als Volumen an Qualität bezeichnen kann, nur eine Richtung: stetig steil nach unten.

Der mit linker Propaganda-Sülze Vollgestopfte weiß hier natürlich sofort den Schuldigen zu bennen und wartet sogleich mit allerhand diffusen Schlagworten als vermeintliche Lösung auf. Schuld sei natürlich der Kapitalismus und die Marktwirtschaft. Und natürlich der bitter böse Mensch selbst, mit seinem "unmenschlichen" Wesen. Das etwas nicht kategorisch das Gegenteil von sich selbst sein kann, die Erkennung dieses Widerspruches übersteigt heutzutage so einige Horizonte.

Letztendlich soll die Lösung bringen; ein noch regiederes Durchregulieren und Planwirtschaften... Nun, woher hat der Fantast solche Hirngespinste? Natürlich aus den Medien - was für eine intellektuelle Qualität. Es gleicht einer Groteske, bei der ein Einäuiger den anderen Einäuigen über die Schönheit des räumlichen Sehens unterrichtet.

Das eben Preisverfall und Dumping rein systemisch bedingte Folge-Effekte sind, weil gesetzmäßig vorhandene Marktmechanismen derart regulatorisch ausgeschaltet wurden, so dass heute noch von Marktwirtschaft zu sprechen, der gespielte Witz ansich ist. Blind für eben diese Erkenntnis zu sein, auch das ein Ausdruck qualitativen Verfalls, hier in Form des Intellektuellen.

 

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